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Verhaftung in Tujetsch GR: Churer Bischof zeigt Priester wegen Sexualdelikt an

Der Churer Bischof Vitus Huonder hat einen Priester wegen eines mutmasslichen Sexualdeliktes angezeigt. Der als Pfarradministrator in Tujetsch im Bündner Oberland tätige Kirchenmann wurde verhaftet.

Der Bischof habe «nach einem Hinweis auf eine mutmasslich strafbare Handlung gegen die sexuelle Integrität einer erwachsenen Person» gehandelt, schreibt das Bistum auf seiner Homepage. Eine Strafanzeige gegen den Pfarradministrator, einen vorübergehenden Leiter einer Pfarrei, sei bei der Bündner Staatsanwaltschaft eingereicht worden.

Weitere Angaben zum Vorfall wollte Bistumssprecher Giuseppe Gracia auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda nicht machen. Da es sich um ein laufendes Verfahren handle, nehme das Bistum dazu nicht weiter Stellung.

Der Priester befindet sich seit letzter Woche in Untersuchungshaft, wie Bruno Ulmi Stuppani, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Graubünden, auf Anfrage erklärte. Bei der Anzeige des Bischofs von Chur geht es um «Vorwürfe aus dem Sexualstrafbereich». Für den Verhafteten gilt die Unschuldsvermutung.

«Das war wie ein Schlag vor den Kopf»

Vom Zwangsmassnahmengericht wurde die maximal mögliche Länge der Untersuchungshaft von drei Monaten bewilligt. Laut Stuppani ist das allerdings nichts Aussergewöhnliches. Die maximale U-Haftdauer werde häufig beantragt und bewilligt. Dieser Umstand weise nicht auf eine erhöhte Gefahr hin, etwa der von Verdunkelung, Flucht oder Wiederholung der Tat.

Die Verhaftung des seit etwas über einem Jahr in Tujetsch tätigen Pfarradministrator kam für die Kirchgemeinde offenbar überraschend, wie Arthur Caduff, Präsident der Pfarrei Tujetsch, zur Zeitung «Südostschweiz» sagte. «Das war wie ein Schlag vor den Kopf. Wir wissen gar nichts», wird Caduff von der Zeitung zitiert. (SDA)

Mittwoch, 23. Mai 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Trotz schwerer Vorwürfe an Kartellschreck Quadroni: Er darf die 257’000 Franken behalten!

RAMOSCH GR - Die Baufirma von Kartellschreck Quadroni ist pleite. Mehrere Leute warten auf ihr Geld. Gleichzeitig bekommt der Bündner fleissig Spenden. Doch für seine Gläubiger sind diese Mittel tabu.

Die Sympathie gegenüber Adam Quadroni (48) ist gross, sehr gross. Das beweist der Spendenaufruf auf der Internet-Crowdfunding-Plattform Wemakeit. Mehr als 2000 Leute unterstützen den Bündner mittlerweile mit über 257'000 Franken. Das anfängliche Ziel von 100'000 Franken ist längst getoppt – und die Aktion läuft zehn Tage. 

Der Motor für die grosszügigen Spenden: Im Alleingang liess Quadroni ein millionenschweres Baukartell im Engadin auffliegen. Die Wettbewerbskommission (Weko) büsste daraufhin mehrere Firmen wegen illegaler Preisabsprachen. Doch im Gegenzug verlor der Whistleblower viel: Sein Geschäft, viele Freunde und die Familie. Wohl auch, weil ihm die lokale Konkurrenz das Leben schwermachte.

Hilfe für Streit um seine Töchter

Mit dem Geld aus dem Crowdfunding will der Whistleblower laut Spendenaufruf den Kampf um seine drei Töchter finanzieren. Seine Frau nahm diese nach einem Familienstreit zu sich. Quadroni soll seine Kinder wieder besuchen und einladen können – ohne menschenunwürdige Kontrollen. Denn laut Aufruf hatte er bislang keine Chance gegen die Behörden. Darin steht: «Die Gerichte glauben ihm nicht, trotz stichhaltiger Beweise.»

Weiter heisst es: «Ein ausserkantonaler Anwalt hat im Juni 2017 die Vertretung seiner Interessen übernommen. Sein Fall setzt sich aus zahlreichen Einzelfällen zusammen.» Um welche es sich dabei handelt, bleibt unklar. Tatsächlich ist Quadroni in mehrere Verfahren involviert. So geht etwa Treuhänder Roger Tobler (58) gegen ihn vor: wegen betrügerischen Konkurses, Pfändungsbetrugs und Betrugs. Die Anzeige erstattete er am 29. Juli 2014. Ebenso reichte Autohändler Youssef Itani am 22. August 2016 gegen Quadroni eine Anzeige wegen Betrugs ein. 

Gläubiger hoffen auf ein Stück vom Spendenkuchen

Zudem ist seine Baufirma pleite. Der Richter eröffnete den Konkurs über die Linard Quadroni SA am 12. Mai 2014. Rund 90 Gläubiger warten seither auf ihr Geld und fragen sich ganz konkret: Haben wir allenfalls ein Anrecht auf die Spenden, kriegen wir ein Stück vom 257'000-Franken-Kuchen? Oder können Quadroni und seine Anwälte wirklich frei über diese Mittel verfügen?

Ja, laut Uni-Professor Rodrigo Rodriguez. Der Experte fürs Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) sagt: «Im Rahmen des weit gefassten Verwendungszwecks spricht nichts dagegen.» Und dieser Zweck ist tatsächlich weit gefasst: So darf das Geld für Prozesskosten verwendet werden oder Quadroni helfen, ein neues Leben aufzubauen.

Der Konkursrechts-Experte gibt zu bedenken: «Rechtlich problematisch wäre einzig, wenn die Forderungen einzelner Gläubiger aus diesem Geld bezahlt würden.»

Konkurs richtet sich gegen Firma

Er erklärt, warum das Geld wahrscheinlich bei Quadroni landen wird: «Die Forderungen der Gläubiger richten sich in diesem Verfahren gegen das Vermögen des Unternehmens. Dieses ist getrennt von Herrn Quadronis Privatvermögen.» Gemäss Rodriguez gibt es zwar Spezialfälle, bei denen ein sogenannter Durchgriff auf das Privatvermögen möglich ist. Doch dafür sieht er im aktuellen Fall keine Anzeichen.

Treibende Kraft hinter der Crowdfunding-Aktion ist Student Natanael Wildermuth (25) aus Wald ZH. Seine Beweggründe: für Gerechtigkeit einstehen. Recht und Moral wieder eine Bedeutung geben sowie dazu beitragen, dass auch ein zukünftiger Whistleblower unterstützt wird. Dabei zählt der junge Mann auf die Hilfe von alt Bundesrichter Giusep Nay (75).

BLICK wollte von den beiden Quadroni-Sympathisanten wissen, für welche Verfahren das Geld nun verwendet wird. Auch, ob nach den

Dienstag, 22. Mai 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Bündner Sonderkommando im Visier der Justiz: Staatsanwältin ermittelt wegen Quadroni-Verhaftung

Ein Sonderkommando verhaftete im Juni 2017 Whistleblower Adam Quadroni. Nun soll die ausserordentliche Staatsanwältin die Vorkommnisse klären.

An einer Sitzung am Dienstag hat die Bündner Regierung Esther Omlin als ausserordentliche Staatsanwältin eingesetzt. Sie soll im Auftrag der Staatsanwaltschaft Graubünden klären, ob die Bündner Kantonspolizei bei der Verhaftung von Whistleblower Adam Quadroni unverhältnismässig gehandelt habe.

Omlin (43) arbeitet seit 2004 als Staatsanwältin und ist seit 2011 Oberstaatsanwältin des Kantons Obwalden. Sie ist eine erfahrene Fachperson aus dem Bereich der Strafuntersuchung und im Umgang mit komplexen, ausserkantonalen Straffällen routiniert, schreibt die Regierung. (fr)

++ Update folgt ...

Dienstag, 22. Mai 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Noch schlimmere Vorwürfe gegen Adam Quadroni: Bündner Kartell-Schreck soll Bilanz frisiert haben

SAMEDAN GR - Die Leistung ist gross: Dank Adam Quadroni fliegt in Graubünden ein millionenschweres Baukartell auf. Doch ist er vielleicht gar nicht der Saubermann, für den ihn alle halten? Gegen in läuft ein Verfahren wegen betrügerischen Konkurses. Es geht um einen hohen fünfstelligen Betrag.

Im Alleingang lässt Adam Quadroni (48) ein millionenschweres Baukartell im Engadin auffliegen. Er informiert zuerst die kantonalen Behörden und danach die Wettbewerbskommission (Weko) über illegale Preisabsprachen. Seine Beweise sind erdrückend und aus erster Hand. Denn Quadroni war früher selbst Mitprofiteur im Kartell. Doch er steigt aus, sagt öffentlich: «Ich konnte es nicht mehr mit mir vereinbaren. Ich will meine Kinder ehrlich erziehen.»

Sein Helden-Image ist geboren. Der kleine Mann gegen korrupte Firmen, Beamte und Politiker. Schnell lanciert ein Student eine Spendenaktion für den Bündner, die gerade alle Rekorde bricht: Mehr als 255'000 Franken sind zusammengekommen! Doch dann werden kritische Stimmen laut. Sie richten sich gegen den Geschäftsmann Quadroni.

Zweites Strafverfahren gegen Quadroni in Millionenhöhe

So sagt Autohändler Youssef Itani: «Quadroni hat mich über den Tisch gezogen.» Deshalb reichte er eine Anzeige wegen Betrugs ein (im BLICK). Beim Streit geht es um 2000 Franken. Nun zeigen Recherchen: Es gibt noch ein zweites Verfahren. Dieses mal geht es um über zwei Millionen Franken.

Auch Treuhänder Roger Tobler (58) geht gegen Quadroni vor: wegen betrügerischen Konkurses, Pfändungsbetrugs und Betrugs! Die Anzeige erstattete er am 29. Juli 2014. Die Staatsanwaltschaft Graubünden bestätigt das Verfahren.

Trotzdem ist der Anwalt des Treuhänders, Guido Lazzarini (68), zuversichtlich: «Ich rechne damit, dass wir noch in diesem Jahr vor Gericht stehen.» Lazzarini hat nichts mit der gleichnamigen, in das Weko-Verfahren involvierten Baufirma zu tun.

Laut dem Onlinemagazin «Republik» meldete Quadroni selbst Konkurs an. Tatsächlich aber eröffnete der Richter den Konkurs über die Linard Quadroni SA am 12. Mai 2014 auf Begehren der Gläubiger. Nicht nur das Kartell, auch sein Treuhänder sei schuld an der Pleite, so das Magazin: «Jahre zuvor hat er einen Treuhänder angestellt. Heute ist er überzeugt, dass der ihn systematisch hintertrieben habe. Wohl, um seine Firma eines Tages günstig zu übernehmen.»

Treuhänder Tobler versuchte noch, den Konkurs abzuwenden

Als Tobler diese Zeilen las, drehte sich ihm fast der Magen um. Aus gutem Grund: In Wahrheit erwarb er zusammen mit einem Investor am 30. November 2012 exakt 51 Prozent der Aktien der Linard Quadroni SA. Sein Ziel: zusätzliche Liquidität in die Firma einschiessen, um den Konkurs abzuwenden.

Aufgrund der von Quadroni vorgelegten Liquiditätsplanung und der eingeschossenen Mittel, ging Tobler davon aus, «dass die Firma in rund 1,5 Jahren wieder schwarze Zahlen schreibt». Er stellt klar: «Deshalb wollten wir sie retten, mit dem Kauf und wiederholten Darlehen.» Insgesamt schossen Tobler und sein Geschäftspartner einen siebenstelligen Betrag ein.

Laut dem Treuhänder stellte sich aber bald heraus: «Die Zahlen der Liquiditätsplanung waren manipuliert!» Was genau ist passiert? Seine Einschätzung der Frima stützte Tobler unter anderem auf offene Forderungen, die Quadroni aufführte. Sprich Geld, das Dritte der Firma schulden. Beim Kauf übernahm der Treuhänder diese Forderungen. Jede einzelne mit Vertrag, der von beiden Parteien unterzeichnet ist. Quadroni schrieb ihm in dieser Zeit: «Danke für alles, was du für uns machst.»

«Forderungen waren fiktiv»

Doch dann folgt das böse Erwachen: «Ich stellte fest, dass mehrere Forderungen samt Rechnung fiktiv sind.» Anwalt Lazzarini ergänzt: «Bewusst wurde die Bilanz der Baufirma besch

Montag, 21. Mai 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Pass und Tunnel geschlossen: Fahrzeugbrand im San Bernardino

SAN BERNARDINO GR - Im Moment gibt es im am San Bernardino kein Durchkommen in den Süden. Ein Fahrzeug brennt im Tunnel. Wegen des Rauchs ist auch der Pass zu.

Der 6,5 Kilometer lange Tunnel von Hinterrhein nach San Bernardino ist gesperrt. Die Kantonspolizei Graubünden bestätigt auf Anfrage von BLICK, dass im Tunnel ein Fahrzeug brennt. Näheres ist derzeit noch nicht bekannt.

Die Polizei hat wegen der starken Rauchentwicklung den Tunnel und auch die Passstrasse gesperrt.

Bereits jetzt müssen müssen Reisende mit vier Kilometerstau rechnen, wie TCS Verkehr berichtet. (mcb)

 

Freitag, 18. Mai 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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