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Letztes Jahr machte er 6,5 Mio: Aus für den «besten» Blitzer der Schweiz

San Vittore GR: 66 169 Schnellfahrer registrierte dieser Radar auf der A13 im Jahr 2014.

SAN VITTORE - GR - 142 Mal im Tag blitzte der Radarkasten auf der A13 bei San Vittore. Jetzt hats aber keinen Platz mehr für den einträglichsten Radar der Schweiz.

Kein Radarkasten brachte so viel ein wie der Blitzer auf der A13 bei San Vittore im Misox. Allein letztes Jahr blitzte er 66'169 Autofahrer auf dem Weg zum San Bernardino und spülte 6,5 Millionen Franken in die Staatskasse. Das ist Schweizer Rekord. Doch nun verliert der Kanton die Geldmaschine auf der 80er-Strecke.

Wegen Bauarbeiten an der Umfahrung Roveredo wurde der Radarkasten im Januar entfernt. Sind die Arbeiten fertig, kommt der Radar nicht mehr zurück. Bei der neuen Linienführung gebe es keinen günstigen Standort mehr, sagt Thomas Hobi von der Kantonspolizei Graubünden zur «Südostschweiz».

Aufatmen können Autofahrer aber nicht. Die Polizei hat sich nun eine semistationäre Anlage gekauft. Diese wird alle drei bis fünf Tage an einem anderen Ort aufgestellt.

Doch statt auf einer geraden Strecke wie in San Vittore kommt der neue Radar vor allem bei Baustellen, Schulhäusern, in 30er-Zonen oder Baustellen zum Einsatz. (sas)

Mittwoch, 7. Oktober 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Kinder waren allein daheim: Bündner Wohnhaus brennt komplett nieder

Haus und Stall wurden ein Raub der Flammen.

SCHIERS - GR - Gegen 18 Uhr steht gestern Abend im Bündner Bezirk Prättigau-Davos plötzlich ein Stall und ein dazugehöriges Wohnhaus im Vollbrand. Zwei Kinder konnten sich selber rechtzeitig in Sicherheit bringen.

In Schiers sind gestern Abend zwei Kinder (10 und 13 Jahre) alleine zu Hause, als kurz vor 18 Uhr plötzlich ein Brand zwischen Stall und Wohnhaus ausbricht. Als die Feuerwehr eintrifft, steht die Scheune bereits im Vollbrand – und das Feuer breitet sich rasch auf das angebaute Haus aus.

Bevor auch dieses vollständig von den Flammen zerstört wird, können sich die Kinder in Sicherheit bringen. Wie die Bündner Kantonspolizei schreibt, wurden sie zur Kontrolle ins Spital gebracht, konnten dieses aber bereits wieder verlassen. Aus dem Stall konnten mehrere Ziegen gerettet werden.

Die Brandursache ist noch unklar. Auch die Höhe des Schadens kann noch nicht beziffert werden. (lex)

Dienstag, 29. September 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Erste Tonaufnahmen des Rudels: Hier heulen die Calanda-Wölfe

 

TAMINS - GR - Bereits vier Mal hatten die Wölfe im Calanda-Massiv Junge. Jetzt sind die ersten Tonaufnahmen des Rudels gelungen. Ex-Skitrainer und Jäger Fritz Züger hat die unheimlichen Rufe aufgenommen.

Mond und Wölfe gehören seit jeher zusammen – auch wenn die Verbindung nur Phantasie und Mystik entsprungen ist. Kein Wunder also, stammen die wohl ersten Tonaufnahmen des Wolfrudels vom Calanda aus der Nacht des XXL-Blutmonds. Gehört hat sie der Ex-Skitrainer Fritz Züger, ein «leidenschaftlicher Jäger».

Gegen 6.30 Uhr machte er sich bei der Hinteralp-Hütte in Tamins GR zur Jagd bereit. «Dass wir hier einen Wolf heulen hören, ist nichts Besonderes», sagt er zu Blick.ch. «Aber ein ganzes Rudel, das habe ich noch nie gehört. Das waren sicher fünf bis sechs Stimmen.» Gesehen hat Züger die Tiere nicht, obwohl sie nur zwischen 100 und 150 Meter entfernt gewesen seien. «Dafür war es noch zu dunkel.»

«Faszinierend» beschreibt der Bündner das Geheul der Raubtiere. Er fand es aber gleichzeitig auch «fast ein bisschen unheimlich». Man sei schon froh, wäre das Gewehr im Notfall griffbereit gewesen.

Wolf macht Jagd «kaputt»

Abschiessen will Züger den Wolf aber eigentlich nicht. «Im vergangenen Jahr konnte ich fünf junge Wölfli beim Spielen beobachten. Das war wahnsinnig herzig», sagt er. Aber die Welpen würden gross und brauchten immer mehr Futter.

«Ein oder zwei Wölfe im Gebiet wären angemessen, aber jetzt sind es für den beschränkten Raum zu viele», meint der einstige Abfahrtstrainer. Im Kunkelsgebiet, einst ein Ort mit hohem Hirschvorkommen, sei diese Jagd mittlerweile kaputt.

«Früher haben die Wölfe Jagd auf die kranken Tiere gemacht, heute nehmen sie alles.» Gleich neben der Hütte habe es ein Wildschutzgebiet, in dem die Jagd verboten ist. «Früher tummelten sich hier 60 bis 70 Tiere, jetzt ist es leer. Ab und zu zeigen sich vielleicht noch fünf oder sechs Hirsche.» Insbesondere bei den Hirschkühen und deren Kälber sei der Bestand zurückgegangen. «Der Wolf geht natürlich nicht als erstes auf die Männchen mit dem grossen Geweih los», sagt Züger.

Der Wolfs-Kanon von gestern Morgen freut Züger aber trotzdem. «Der Wolf kann ja nichts dafür – er muss einfach fressen.» (lex)

Dienstag, 29. September 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Vermisstes Ehepaar Grass stürzte 100 Meter ins Tobel: Grausiger Fund in Schlucht

Notta und Heiri Grass waren mit ihrem grauen Daihatsu unterwegs.

Seit Anfang Mai waren der pensionierte Bäcker und die ehemalige Verkäuferin verschwunden. Nun fand ein Pilot das Autowrack beim Überfliegen des unwegsamen Gebiets.

Das Sturmholz liegt in grossen Haufen an der Hauptstrasse zwischen Schmitten GR und Davos GR. Es steht bereit für einen Helikopter, der es aus dem unwegsamen Gebiet fliegen soll.

Doch noch in der Luft macht der Pilot eine grausige Entdeckung: Neben der Strasse, 100 Meter weiter unten, liegt beim Tieftobelbach ein Autowrack – sowie die sterblichen Überreste zweier Menschen.

Jetzt zeigen BLICK-Recherchen: Bei den Toten soll es sich um das seit über 20 Wochen vermisste Ehepaar Notta († 75) und Heiri Grass († 79) aus Attiswil BE handeln.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Graubünden laufen zwar noch. Aber Sprecher Maurus Eckert sagt: «Ich kann bestätigen, dass das Auto des Ehepaares anlässlich eines Helikopter-Überflugs zufälligerweise gefunden wurde. Die beiden Leichen, die beim Auto gefunden wurden, sind jedoch noch nicht restlos identifiziert.»

Doch es deutet alles auf das vermisste Paar hin. Sohn Peter Grass (53) aus Spreitenbach AG muss die gerichtsmedizinischen Untersuchungen abwarten. Aber auch er bestätigt, dass das Auto seiner Eltern gefunden wurde. Er sagt: «Das Warten und Suchen scheint ein Ende zu haben.»

Seit Anfang Mai waren der pensionierte Bäcker und die ehemalige Verkäuferin verschwunden. Bei ihnen daheim fand man nur noch ihr selten benutztes Handy. Ihre Portemonnaies und ihr grauer Daihatsu Terios 4 WD aber waren weg. Weil von den beiden auch Mitte Mai noch jede Spur fehlte, gaben die Angehörigen schliesslich eine Vermisstenanzeige auf.

Weil auch diese ohne Erfolg blieb, sprach Peter Grass am 9. Juni unter anderem im BLICK über den Fall.

Irgendwo müssten sich seine Eltern einfach befinden. Etwas stimme hier nicht. «Sie hätten Tschüss gesagt! Die lassen ihre drei Kinder, sechs Enkel und drei Urenkel nicht alleine.»

An einen Suizid oder eine grosse Reise glaubte er nicht. «Sie hätten einen Brief hinterlassen.» Schon damals dachte Grass an einen Unfall. «Vielleicht sind sie in ein Tobel gestürzt, unterwegs zu einem Folkloreanlass oder in ihre Heimat, das Bündnerland.»

Peter Grass wollte nur eines: Gewissheit. «Egal, in welcher Verfassung man meine Eltern findet. Bis dahin gebe ich die Hoffnung nicht auf.» Jetzt muss er sie aufgeben. Er sei vergangenen Samstag über den Fund des Autos informiert worden, sagt der Kaufmann: «Die forensischen Abklärungen sind noch im Gange. Aber man kann davon ausgehen, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt.»

Freitag, 25. September 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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