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Auch sein Ausweis war gefälscht: Grenzwache schnappt italienischen Scheckbetrüger

Grenzwächter führen einen Mann ab (Symbolbild).

CAMPOCOLOGNO (GR) - Die Grenzwache hat einen mehrfach vorbestraften Scheckbetrüger gefasst. Der Italiener (25) wurde an die Behörden seines Heimatlandes übergeben.

Mitte Oktober versuchte ein Italiener (25) mit seinem Auto beim Grenzübergang Campocologno (GR) in die Schweiz einzureisen. Gegenüber den Grenzwächtern  gab er an, den Personalausweis zu Hause vergessen zu haben und auf dem Weg nach Livigno (I) zu sein.

Bei der Kontrolle des Fahrzeuges kam ein total gefälschter italienischer Personalausweis zum Vorschein, wie es in einer Mitteilung heisst.

Abklärungen ergaben, dass der Mann bei der italienischen Justiz bekannt ist – nicht nur wegen Ausweisfälschung, sondern auch wegen Betrug, Trickdiebstahl, Körperverletzung und Raubüberfall.

Er wurde erst Anfang Oktober aus der Haft entlassen und bereits wieder wegen Betrügereien in der Höhe von 500'000 Euro gesucht.

Nebst dem gefälschten Personalausweis fanden die Grenzwächter im Fahrzeug einen gefälschten Bankcheck über 26'000 Euro. Der Mann gab zu, dass er damit habe Schmuck kaufen wollen. Der Italiener wurde an die Behörden seines Heimatlandes übergeben.

Montag, 2. November 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Sohn von Widmer-Schlumpf in Gemeindevorstand gewählt! Folgt er seiner Mutter in den Bundesrat?

 

FELSBERG - GR - Am Tag, als Eveline Widmer-Schlumpf ihren Rücktritt bekannt gibt, steigt ihr Sohn Ursin in die Politik ein. Die Gemeinde Felsberg (GR) hat ihn in den Vorstand gewählt.

Eveline Widmer-Schlumpf gab gestern am späten Nachmittag ihren Rücktritt bekannt. Nur wenige Stunden Später betritt ein weiterer Abkömmling der Widmer-Schlumpf-Dynastie das Polit-Parkett: Ursin Widmer (26) wird mit 160 Stimmen in den Gemeindevorstand von Felsberg GR gewählt.

Die 2500-Seelen-Gemeinde stellte bereits einen Bundesrat und eine Bundesrätin. Leon Schlumpf (†87) war von 1980 bis 1987 im Bundesrat, er verstarb im Jahr 2012. Tochter Eveline ist seit Dezember 2007 im Bundesrat. Könnte Ursin der Dritte Bundesrat der Familie werden?

Der 26-jährige Widmer trat zum ersten Mal zur Wahl an. Die Polit-Bühne ist noch Neuland für ihn. Doch Mama Schlumpf hat ja nach ihrem Rücktritt genügend Zeit, dem Spross die politischen Gepflogenheiten näher zu bringen.

Ursin hat aber offenbar nicht nur die Politik in den Genen. Auch das «Musigöhrli» hat er von seinen Vorfahren geerbt. Der Junior dirigiert seit Januar 2014 die Musikgesellschaft Bonaduz. In der Brass Band Sursilvana spielt er das Flügelhorn, beherrscht aber auch die Trompete und das Cornet.

Sein Grossvater spielte Klavier, Handorgel und Schwyzerörgeli, er komponierte sogar selbst Stücke. Im Gegensatz zum Enkel war er aber in der Ländlermusik zu Hause. Und auch die abtretende Bundesrätin ist musikalisch. Sie spielt Klavier und Handorgel. Als sie Bundesrätin wurde, hörte sie mit ihrem Hobby dem Chorgesang auf – eine Beschäftigung für die sie ab dem kommenden Jahr vielleicht wieder mehr Zeit findet.

Ursin Widmer zeigt sich über den Rücktritt der Mutter «erfreut und erleichtert». Das sagte er dem «Bündner Tagblatt». Er freut sich, dass sie nun wieder mehr Zeit zu Hause bei ihrem Mann verbringen kann. Eveline Widmer-Schlumpf freut das ebenfalls – und will künftig häufiger ihren Enkel hüten.

Donnerstag, 29. Oktober 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Drama in Obersaxen GR: Autofahrer (†62) stirbt bei Sturz in Bachbett

Der Lenker dieses Autos konnte nur noch tot geborgen werden.

Ein Lastwagen-Chauffeur entdeckte am Montagmorgen in Obersaxen ein verunfalltes Auto. Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt, lag das Fahrzeug auf dem Dach in einem Bachbett.

Rettungskräfte der Feuerwehr Ilanz wurden für die Bergung des 62-jährigen Lenkers aufgeboten.

Trotz sofortiger Reanimation konnten die Notfallärzte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Kantonspolizei Graubünden geht von einem Selbstunfall aus. (vsc)

Dienstag, 27. Oktober 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Tierschützerin bringt Jäger vor den Staatsanwalt: «Sie schlugen und bespuckten mich»

Astrid Wallier kam mit Verletzungen ins Spital.

Astrid Wallier kämpft im Bündnerland gegen tierquälerische Jagdmethoden und bringt so viele Jäger gegen sich auf. Ein aufgebrachter Jäger griff die Tierschützerin sogar an, bespuckte sie und warf sie auf den Boden.

Astrid Wallier (62) ist eine un­erschrockene Frau. Sie kämpft im Bündnerland gegen tierquälerische Jagdmethoden. Kein Wunder, bringt sie viele Jäger gegen sich auf. Doch was am 25. September 2014 geschah, hat die Tierschützerin schwer geschockt. «Nachts verfolgen mich die schrecklichen Bilder», sagt Wallier. «Ich muss das Trauma erst noch verarbeiten.»

An jenem Abend wollte sie gerade den Hund bei ihrem Ehemann in Trimmis GR abholen, als sie beobachtete, wie im Schlachthaus ein grosser Hirsch zerlegt wurde. Anwesend waren der Dorfmetzger (53), ein Jäger aus St. Gallen und ein weiterer Mann.

Als der Metzger die Tierschützerin sah, wurde er wütend und forderte sie auf, den Ort zu verlassen.

Der Jäger aber rastete völlig aus: Er stürmte aus dem Gebäude, ging auf Astrid Wallier los, bespuckte sie und entriss ihr das Handy.

Anschliessend drückte er sie im Würgegriff zu Boden und schrie sie an: «Du alte, frustrierte Kuh!»

So steht es im Einvernahmeprotokoll, das nun vorliegt. Nach dem Angriff wurde Wallier ohnmächtig. Als sie wieder bei Bewusstsein war, floh sie und wurde auf die Notfallstation des Kantonsspitals gebracht. Laut ärztlichem Bericht wies sie an Oberarm, Ellbogen, Schulter und Nacken deutliche Verletzungsspuren auf.

Die polizeiliche Voruntersuchung ist abgeschlossen. In zwei Wochen wird Astrid Wallier erstmals seit dem Angriff ihrem Peiniger gegenüberstehen – bei der Verhandlung vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden, die mittels Strafbefehl einen Entscheid fällen kann.

Die Angeschuldigten bestreiten die Vorwürfe. Der Jäger behauptet laut Einvernahmeprotokoll, Wallier sei aggressiv und provokativ aufgetreten. Sie habe ihn gestossen, sodass er fast zu Boden gestürzt sei. Gegenüber SonntagsBlick wollte er sich nicht zum laufenden Verfahren äussern.

Sonntag, 25. Oktober 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Missglücktes Wendemanöver: Traktor stürzt in die Tiefe – Fahrer schwer verletzt

Der abgestürzte Traktor blieb im Morast stecken.

ANDIAST - GR - Ein 57-jähriger Traktorfahrer ist nach einem Wendemanöver im steilen Gelände abgerutscht und rund 60 Meter weit in die Tiefe gefallen. Sträucher und Bäume sorgten dafür, dass er schliesslich im Morast stecken blieb. Durch den Aufprall wurde der Mann schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich am Freitagabend in Andiast im Kanton Graubünden. Wie die Kantonspolizei Graubünden heute mitteilt, musste der Traktorfahrer von der Strassenrettung und der Feuerwehr aus seiner Führerkabine befreit werden. Nach notfallmedizinischer Versorgung wurde er von der Rega ins Kantonsspital nach Chur geflogen. (cat/SDA)

Samstag, 24. Oktober 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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