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Zoff in San Bernardino GR: Das trostloseste Ski-Gebiet der Schweiz

Schön, aber Geschichte: San Bernardino bietet keine Abfahrtsmöglichkeiten mehr. Der Grund ist ein Zwist zwischen dem Liftbetreiber und der Gemeinde.

Seit vier Jahren stehen die Lifte in San Bernadino GR still. Jetzt will eine deutsche Gruppe 40 Millionen Franken investieren.

San Bernardino GR schläft. Obwohl der Verkehr auf der A13 am Ort vorbeirauscht. Die Hotels sind geschlossen, die Sportläden haben Ruhetag, in den Immobilienagenturen herrscht gähnende Leere. Und die Hänge runterfahren tut hier niemand mehr.

Celestina Almeida (42) vom Restaurant La Terrazza bestuhlt trotzdem – für eine Handvoll Wanderer. Ansturm am Tresen gibt es nur auf eine abgegriffene Tageszeitung. Das «Giornale del Popolo» meldet: Deutsche Gruppe will 40 Millionen Franken investieren!

«Hoffentlich stimmt das und ist nicht wieder nur eine Ente», so die Wirtin. Denn mit San Bernardino gehe es bergab. «Wir müssen positiv denken und hoffen», sagt die Gast­ronomin. Durchhalteparolen im 120-Seelen-Dorf.

Der Winter steht vor der Tür und der Bündner Skiort hat keine Pisten. Wieder nicht. Seit vier Jahren steht die Bergbahnanlage still. 30 Kilometer Abfahrtspiste werden nicht bedient. Denn Betreiber und Gemeinde können sich nicht über einen Ausbau einigen. Die Besitzerfamilie Ghezzi will die Anlage für 4,5 Millionen Franken verkaufen. «Wir werden die Anlage nicht wieder öffnen», sagt Franco Ghezzi (41).

Weitere Ladenhüter: die Mineralwasser-Produktion und einige Hotels, darunter das einstige Prestige-Haus Albarella. Alle verwaist. Alle zu verkaufen. Seit Jahren.

Es gebe immer wieder mal Anfragen, sagt Gemeindepräsident Christian De Tann (41). Doch: «Meines Wissens liegt kein konkretes Angebot vor.» Auf Hilfe aus Bern sei kein Verlass. «Wir brauchen dringend private Investoren. Eigentlich schon seit 20 Jahren.» 

«Früher, als hier noch Ski gelaufen wurde, hatte ich von morgens bis abends Gäste. Heute läuft maximal der Mittagstisch», sagt Wirtin Almeida. Stammgast Gouic Gwenael (48) rührt im Espresso. Er schwelgt in Erinnerungen: «In den 80er-Jahren hatten wir 5000 Skifahrer am Tag, heute schaffen wir an tollen Tagen höchstens ein Fünftel.»

Gwenael arbeitet für die Bergbahnen. Die meisten seiner 30 Kollegen wurden entlassen. Er durfte bleiben, muss die Anlage warten. «Viele sehen schwarz für San Bernardino, dabei ist es eigentlich schön hier», sagt Gwenael.

Das sieht Tourismus-Direktor Christian Vigne (40) ebenfalls so. Er macht offensiv Werbung für seinen Ort: «San Bernardino hat wunderbare Winterwanderwege, eine Eisbahn und Loipen.»

Dann zieht er einen bunten und blumigen Masterplan aus der Schublade. Die Traumvorstellung sieht so aus: ein Skiparadies mit Thermalbad, dazu ein neues Luxushotel. Kostenpunkt: alles in allem rund 150 Millionen Franken. Von einer deutschen Investorengruppe und der 40-Millionen-Spritze weiss er allerdings ebenfalls nichts.

Rita Morando (63) betreibt den Kiosk Edelweiss. Neben Ansichtskarten und Alpkäse gibt es bei ihr allerlei Trödel. Die Bündnerin spricht aus, was viele im Ort denken: «Solange kein Investor unterzeichnet, glaube ich an gar nichts.»

«Ohne Schnee und ohne Gäste sind wir im Eimer», sagt Morando. «Ich verschleudere schon meine Waren. Daheim stapeln sich die Rechnungen. Die müssen bis Weihnachten warten.» Die Kiosk-Frau sagt leise: «Wenn es nicht bald besser wird, ziehe ich fort von hier.»

Donnerstag, 19. November 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Grossbrand in Chur: «Ich dachte, die Hölle bricht aus»

Der Dachstock brannte lichterloh.

CHUR - Ein penetranter Rauchgestank und meterhohe Flammen haben die Bewohner von Chur gestern aufgeschreckt. Der Dachstockbrand in einem Mehrfamilienhaus war Hunderte Meter weit zu sehen.

Leser berichten von einem «dumpfen Grollen» vor dem Ausbruch des Feuers im Churer Carmennaquartier. «Innerhalb von zwei Minuten stand das Haus in Flammen», sagt ein Augenzeuge.

Der «penetrante Rauchgestank» war Hunderte Meter weit zu riechen. «Ich dachte, die Hölle bricht aus», so eine Leserin.

Der Notruf ging um 22.16 Uhr bei der Kantonspolizei Chur ein. «Der Hauseigentümer meldete den Brand», so ein Sprecher. «Die Bewohner wurden evakuiert. Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital.»

Bis in die Morgenstunden war die Feuerwehr mit 35 Mann vor Ort. «Das Dach musste in der Nacht abgetragen werden. Der Sachschaden ist immens. Am Haus entstand Totalschaden», so der Kapo-Sprecher. (mad)

Donnerstag, 19. November 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Herzlos und feige! Geisshirt lässt seine Tiere im Stich

Hirt Samuel S.* soll seine Geissen...

Schwere Vorwürfe gegen einen Bündner Hirten. Samuel S.* soll seine acht Geissen allein auf dem Weisshorn bei Arosa GR zurückgelassen haben. Ohne Betreuung, Schutz und Unterschlupf.

Der Wildtierschutz Schweiz rettete die Ziegen Ende Oktober in letzter Minute.

Vizepräsidentin Astrid Wallier (62) erinnert sich: «Als wir von den ver­lassenen Tieren erfuhren, informierten wir sofort die Behörden.» Doch weder Veterinäramt noch Polizei reagierten. Wallier macht sich mit Freiwilligen auf dem Weisshorn selber auf die Suche, findet die Geissen schliesslich: «Die Tiere waren im steilen Gelände. Ein Zufallstreffer!»

Ihr Verdacht: Die Ziegen waren schon mehrere Wochen allein unterwegs. Als sie und ihre Helfer die Tiere vom Berg herunterführen, kommt ihnen der Hirt entgegen. «Er war aufbrausend und nahm die Ziegen mit. Dann sagte er, dass die Geissen auf eine ganz abgelegene Alp kämen», so Wallier.

Die Sorge um die Ziegen treibt die Tierschützerin weiter um – eine Woche später sieht sie die Geissen wieder. «Sie waren unter tierärztlicher Aufsicht und in einem besseren Zustand», sagt Wallier. Eine Aussprache mit dem Hirten gestaltet sich trotzdem als schwierig. Weder die Tierschützerin noch BLICK erreichen ihn. Er soll bei Freunden untergetaucht sein.

Samuel S. ist in der Region kein Unbekannter: 2013 hütete er rund 900 Schafe im Rappental (VS). Der junge Mann erzählte lokalen Medien anschaulich, wie er einem Wolf begegnet sei und diesen heldenhaft in die Flucht geschlagen habe. Der Haken an der Story: Eine DNA-Analyse der verletzten Schafe ergab, dass es ein Hund war, der die Tiere gerissen hatte. Ver­mutungen wurden laut, dass es die Hunde des Hirten waren.  Céline Krapf  

* Name der Redaktion bekannt
Montag, 16. November 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Drei Autos geschrottet: Crash in Schiers GR fordert fünf Verletzte

Ein Crash am Sonntagabend in Schiers GR forderte fünf Verletzte.

SCHIERS - GR - Nach dem ersten Crash knallte es gleich nochmals. Drei Autos waren gestern in einen Doppel-Unfall in Schiers GR verwickelt. Fünf Personen wurden teils schwer verletzt.

Sonntagabend auf der Nationalstrasse A28 in Schiers GR: Ein Autofahrer ist von Landquart unterwegs in Richtung Davos, als ihm ein Auto entgegenkommt.

Laut ersten Ermittlungen gerät der andere Wagen auf seine Fahrbahnhälfte. Die beiden Autos knallen seitlich frontal ineinander. Durch die Wucht des Aufpralls gerät der in Richtung Davos fahrende Wagen auf die Gegenfahrbahn und prallt dort in ein drittes Autos.

Ein Fahrer wird im Auto eingeklemmt. Nach der Befreiung durch die Strassenrettung Mittelprättigau, bringt ihn die Rega mit mittelschweren Verletzungen ins Spital.

Vier weitere Verletzte, darunter eine schwerverletzte Person, werden von der Ambulanz versorgt und in die umliegenden Spitäler gebracht. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. (mad)

Montag, 9. November 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Acht Verletzte bei Zillis GR: Schwerer Unfall im Bündnerland

Acht Personen wurden teilweise mit der Rega ins Spital gebracht.

Zwei Autos sind gestern Abend auf der A13 ineinander geknallt. Acht Personen wurden teilweise schwer verletzt und ins Spital geflogen. Die Strasse bleibt zwischen Andeer und Zillis vorerst gesperrt.

Verkehrschaos im Abendverkehr auf der A13. Auf der Höhe von Zillis GR sind gestern Abend zwischen 18.30 und 18.45 Uhr zwei Autos frontal ineinander gekracht.

«Es sieht schlimm aus», sagt ein Leserreporter. Wie es bei der Bündner Kantonspolizei auf Anfrage von Blick.ch heisst, war einer der Wagen Richtung Norden, der andere Richtung Süden unterwegs. Im einen Fahrzeug sassen fünf, im anderen drei Passagiere. Sie alle wurden teilweise schwer, teilweise mittelschwer verletzt.

Die acht Personen wurden mit zwei Rega-Helikoptern und drei Ambulanz-Fahrzeugen in verschiedene Spitäler abtransportiert.

Die Strasse blieb wegen Räumungsarbeiten bis rund 23 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde über die Kantonsstrasse umgeleitet. (lex)

Samstag, 7. November 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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