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Er fühlte sich unwohl und fiel auf die Gleise: Mann (27) von Zug überfahren

Tödlicher Unfall am RhB-Bahnhof Landquart Ried.

LANDQUART - GR - Tödliches Unglück am RhB-Bahnhof Landquart Ried: Als ein 27-Jähriger auf den Zug wartete, fühlte er sich plötzlich unwohl und fiel rücklings auf die Schienen – gerade als ein Zug in den Bahnhof einfuhr.

Gestern Nachmittag kam es am RhB-Bahnhof Landquart Ried GR zu einem tödlichen Unfall. Ein 27-jähriger Mann kam dabei ums Leben. Der Bahnbetrieb wurde dadurch für zweieinhalb Stunden unterbrochen.

Wie die Kantonspolizei Graubünden berichtet, löste ein 27-jähriger Schweizer um 13.15 Uhr ein Billett am Bahnhof Ried. Laut den Aussagen von Auskunftpersonen wurde es dem Mann kurz danach unwohl. Er trat einige Schritte zurück und fiel rücklings auf die Schienen, gerade als ein Zug in den Bahnhof einfuhr.

Die sofort eingeleitete Schnellbremsung konnte das Drama nicht verhindern: Der Zug mit Fahrtrichtung Chur kollidierte mit dem auf den Schienen liegenden Mann.

Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Zur Betreuung von Augenzeugen wurde ein Care Team aufgeboten. Untersuchungen zum genauen Unfallhergang sind im Gange. (sep)

Dienstag, 15. Dezember 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Flüchtlinge: Andere Kantone jammern, Graubünden packt an!

Die Helferinnen verladen ein Babybett für ein neugeborenes Flüchtlingskind in Laax.

Knapp 60'000 Asylbewerber leben aktuell in der Schweiz – Tendenz steigend. Während viele Kantone über den Ansturm klagen, krempelt das Migrationsamt in Chur die Ärmel hoch und schiebt Überstunden.

Der Arbeitstag der Behörde beginnt um 6.15 Uhr und endet erst am späten Abend. Schon seit längerem geht das so. «Ende Dezember werden wir in Graubünden bis zu 1150 Asylbewerber haben», sagt Amtsleiter Marcel Suter (50). «Das sind knapp doppelt so viele wie 2014. Im neuen Jahr wird die Zahl sicher noch steigen.»

Der Migrationsamts-Chef und sein Mitarbeiter Georg Carl (50) suchen Unterkünfte. Händeringend. Leere Hotels, Ferienanlagen, Personalhäuser. «Wenn es sein muss, auch Schulen und Turnhallen», sagt Marcel Suter. In Amtsdeutsch: Kollektivunterkünfte aller Art. «Wir brauchen einen Eventualplan, falls die grosse Flüchtlingswelle auch die Schweiz erreicht und wir bis zu 1000 Menschen an einem Tag unterbringen müssten.»

Sechs neue Unterkünfte haben Suter und Carl bislang ausfindig gemacht. Darunter ehemalige Hotels wie das Hostel Cucagna in Disentis und das Gasthaus Bahnhof in Trimmis. Dazu die Gruppenunterkünfte Valbella in Litzirüti bei Arosa und die Chasa Muntalla im Münstertal. Auch Zivilschutzanlagen werden reaktiviert.

Bund und Kanton stiessen schon jetzt an ihre Grenzen, warnt Marcel Suter. Sein Appell: «Wir brauchen jede Unterstützung der Bevölkerung.» Georg Carl ergänzt: «Es geht nicht nur um die Unterbringung. Die Flüchtlinge müssen auch betreut und integriert werden.»

Die Männer vom Migrationsamt sind vorsichtig optimistisch. «Die Solidarität der Bürger steigt täglich», sagt Marcel Suter. Er meint Menschen wie Nina Spescha (37) aus Chur. Die Mutter von zwei Kindern macht seit September bei der Facebook-Gruppe «Bündner helfen Flüchtlingen» mit. Auch Tagesmutter Ana Hemmerle (22) aus Vaduz, Shop-Managerin Michelle Bleisch (23) aus Mels SG sowie Andrea Crameri, Kauffrau aus Domat/Ems GR, engagieren sich. «Wir sammeln Kleider, Spielsachen und so banale, aber wichtige Dinge wie Backbleche oder Rollboxen», sagt Nina Spescha.

Zweimal im Monat besuchen die Frauen Asylbewerberheime, helfen beim Deutschlernen oder übernehmen Behördengänge und verteilen Spenden. Besonders die Kinder liegen den Helferinnen am Herzen. «Wir haben im Transitzentrum Schluein Guetsli gebacken. Das kam super an», sagt Ana Hemmerle. Im Kofferraum von Speschas Auto liegt ein Babybett. «In Laax wurde am Freitag ein Bub geboren. Wir freuen uns auf den kleinen Lavi», sagt Michelle Bleisch.

Was die Flüchtlinge aber am meisten bräuchten, seien Freundschaft und Vertrauen, weiss Nina Spescha. Das Ehrenamt verlange einiges, «doch es kommt so viel zurück. Die Menschen sind unglaublich dankbar und liebenswert.»

Erst im August war die Bündner Hilfsgruppe ins Leben gerufen worden. Einen Monat später hatte die Facebook-Seite schon über 1000 Mitglieder. Nina Spescha: «Ich hatte zur Kleiderspende aufgerufen. Eine Woche später war meine Wohnung voll mit Säcken.» Dennoch: Richtig mit anpacken würden immer noch zu wenige. Die drei Freundinnen rufen deshalb auf: «Liebe Bündner, helft uns, helft den Flüchtlingen!»

Freitag, 11. Dezember 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Drama um Bergbahn-Mitarbeiter in Davos: Skifahrer (†25) fährt in Schneekanone - tot

Jede Hilfe kam zu spät: Der 25-jährige Mitarbeiter der Bergbahnen starb gestern Nachmittag auf der Skipiste am Jakobshorn, nachdem er in eine Schneekanone geprallt war.

DAVOS DORF - GR - Tödlicher Ski-Unfall am Jakobshorn: Ein Mitarbeiter der Bergbahnen kommt in seiner Freizeit von der Piste ab und kracht voll in eine Schneekanone.

 

Der 25-Jährige fuhr gestern Nachmittag auf der Piste «Usser Isch» im Skigebiet Jakobshorn in Richtung Talstation. Dabei kam er von der Piste ab und prallte vermutlich heftig in eine Schneekanone, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt.

Der Mann wurde so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.

Laut Polizei war der Mann ein Mitarbeiter der Bergbahnen Davos Klosters, war gestern aber privat unterwegs.

Die Polizei sucht Zeugen. (sas)

Mittwoch, 9. Dezember 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Drama um Bergbahn-Mitarbeiter in Davos: Skifahrer (†25) fährt in Schneekanone - tot

Jede Hilfe kam zu spät: Der 25-jährige Mitarbeiter der Bergbahnen starb gestern Nachmittag auf der Skipiste am Jakobshorn, nachdem er in eine Schneekanone geprallt war.

DAVOS DORF - GR - Tödlicher Ski-Unfall am Jakobshorn: Ein Mitarbeiter der Bergbahnen kommt in seiner Freizeit von der Piste ab und kracht voll in eine Schneekanone.

 

Der 25-Jährige fuhr gestern Nachmittag auf der Piste «Usser Isch» im Skigebiet Jakobshorn in Richtung Talstation. Dabei kam er von der Piste ab und prallte vermutlich heftig in eine Schneekanone, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt.

Der Mann wurde so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.

Laut Polizei war der Mann ein Mitarbeiter der Bergbahnen Davos Klosters, war gestern aber privat unterwegs.

Die Polizei sucht Zeugen. (sas)

Mittwoch, 9. Dezember 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Eritreer-Streik im Val Müstair: «Hier ist es schlimm, ganz schlimm»

Die jungen Asylbewerber stehen vor der Chasa Muntalla und weigern sich ihr Quartier zu beziehen.

VALCHAVA GR - 14 Asylbewerber - mehrheitlich junge Eritreer - wehrten sich gegen ihre Unterbringung im Val Müstair. Die Unterkunft sei zu abgelegen.

Der Kanton Graubünden ist bei der Unterbringung von Flüchtlingen am Anschlag. Neben den sechs bestehenden Zentren sind dieses Jahr sieben neue eröffnet worden. Eines davon ist die Chasa Muntanella in Valchava im Val Müstair. Jenes Bündner Südtal hinter dem Ofenpass, das weiter unten ins italienische Südtirol übergeht.

Der Betreiber Werner Braun hatte das Ferienlager dem Kanton angeboten. Er hatte sich auf die Ankunft gefreut, sagt er in einem Beitrag des Romanischen Fernsehens RTR. Er hatte das Haus hergerichtet und einen Willkommens-Apéro vorbereitet.

Doch dann folgte die Enttäuschung. Denn die 14 Asylbewerber, die am Montag im Val Müstair ankamen, hatten überhaupt keine Freude an ihrem neuen Zuhause.

Kein Aldi, kein Denner

Als die mehrheitlich jungen Eritreer vor der Tür des Lagers standen, streikten sie und weigerten sich einzutreten. «Was sollen wir hier», fragte einer laut der «Südostschweiz». «Hier ist es klein, nicht gut», sagte ein anderer. «Hier schlimm, ganz schlimm. Ganz Ärger», sagt einer im TV-Beitrag.

Die jungen Männer störten sich daran, dass sie an einem so abgelegenen Ort wohnen sollen. Es gäbe nicht einmal einen Aldi oder Denner! Andere Läden könnten sie sich nicht leisten. Pro Tag erhalten sie 12 Franken.

Die meisten Männer waren in den letzten eineinhalb Jahren in Chur, Davos und Laax untergebracht. Einige mussten in nur einem Jahr vier Mal umziehen. Jetzt sind sie im Val Müstair gelandet. Nach Chur dauert die Zugfahrt rund zweieinhalb Stunden.

«Wollt ihr draussen schlafen?»

Zudem beschwerten sich die Männer, die vorher im Hotel «Rustico» in Laax wohnten, darüber, dass sie nun im Massenschlag schlafen müssen. «Wir sind Männer, wir können nicht so eng beieinanderliegen», sagte einer.

Doch der Protest nützte nichts. Werner Braun rief einen Mann aus dem Erstaufnahmezentrum in Chur an, der die Männer kennt. Per Lautsprecher sagte dieser: «Wollt ihr draussen schlafen oder im Haus? Wenn ihr im Haus schlafen möchtet, packt euer Zeug und geht rein.»

Das Machtwort wirkte. Widerwillig bezogen die Männer ihr Quartier.

Kanton schickt die falschen Leute

«Ich bin enttäuscht», sagt Gemeindepräsident Arno Lamprecht zur «Südostschweiz». Er habe dankbare, hilfsbedürftige Menschen erwartet, Familien vielleicht. Diese jungen Männer wollen aber nicht hier sein, sondern in Stadtnähe.

Deshalb kritisiert er auch den Kanton: «Er wäre meiner Meinung in der Pflicht, Menschen in die Peripherie zu schicken, die es einfach schätzen, ein Dach über dem Kopf zu erhalten und in Frieden leben zu können.»

Auch Werner Braun findet es problematisch, dass die Männer vorher eher feudal im Hotel in Laax GR lebten und nun zu siebt in einem Massenschlag. «Der Standard muss immer von unten nach oben gehen, nicht umgekehrt, sonst funktioniert das nicht», sagt Braun zur «Südostschweiz».

Gemeindepräsident Lamprecht befürchtet nun, dass die Akzeptanz im Dorf nach diesem verunglückten Start rasch abnehmen wird.

Optimistischer ist Braun: «Die werden sich schon einleben. Es gibt genug zu tun.» (sas)

Mittwoch, 2. Dezember 2015/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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