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WWF reicht Beschwerde ein: Galgenfrist für Calanda-Wölfe?

Seit 2001 ist der Wolf in der Schweizer Sonnenstube heimisch: Der Wolf.

Die zwei Calanda-Wölfe sollen weiterleben. Der WWF reicht dafür eine Beschwerde bei den Verwaltungsgerichten der Kantone Graubünden und St. Gallen ein.

Der geplante Abschuss der zwei Calanda-Wölfe wird ein Fall für die Gerichte. Der WFF Schweiz will mittels einer Beschwerde bei den Verwaltungsgerichten Graubünden und St. Gallen diesen und weitere solche Abschussverfügungen verhindern. Die Organisation hat dafür Vorschläge für präventive Massnahmen eingereicht. Insbesondere müssten Futterquellen konsequent beseitigt werden. Das soll unvorzüglich in die Wege geleitet werden.

«Viele Wölfe wurden in der Nähe von Futterquellen gesichtet», kritisiert der WWF-Grossraubtier-Experte Gabor von Bethlenfalvy. «Faktisch wurden die Wölfe regelrecht angefüttert. Dies gilt es in Zukunft unbedingt zu verhindern.»

Bevor letzten Dezember die Abschussbewilligung für die zwei Jungwölfe am Calanda erteilt wurde, sei der Umgang mit Futterquellen im Wolfsgebiet fahrlässig gewesen. So seien weder die jagdlichen Einrichtungen zur Anlockung von Tieren in der Nähe der Siedlungen, noch die Entsorgung von Schlachtabfällen auf Miststöcken oder im Gebüsch konsequent unterbunden worden. Genau diese Massnahmen verlangt der WWF in seiner Beschwerde aber für die Zukunft.

Wenig scheue Tiere mit Sender ausstatten

Statt sie abzuschiessen, will der WFF zudem «wenig scheue» Wölfe mit einem Sender ausstatten lassen. Als weitere Massnahme verlangt der WWF, dass die Abschüsse mindestens von ausgewiesenen Wolfsexperten wissenschaftlich begleitet werden.

Die Umweltorganisation Pro Natura geht dagegen einen anderen Weg: Die Organisation verzichtet auf Beschwerden, will sich aber auf dem politischen Parkett weiterhin für eine besonnene Wolfspolitik einsetzen.

Die vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) bewilligte Abschussbewilligung für die beiden Jungwölfe des Calanda-Rudels ist bis Ende März befristet. (nbb)

 

 

 

Donnerstag, 7. Januar 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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WWF reicht Beschwerde ein: Gehts den Calanda-Wölfen jetzt an den Kragen?

Seit 2001 ist der Wolf in der Schweizer Sonnenstube heimisch: Der Wolf.

Den zwei Calanda-Wölfen droht der Abschuss. Der WWF reicht deshalb eine Beschwerde bei den Verwaltungsgerichten der Kantone Graubünden und St. Gallen ein.

Der geplante Abschuss der zwei Wildtiere sorgt beim WWF Schweiz für Entrüstung. Der WWF Schweiz will mittels einer Beschwerde bei den Verwaltungsgerichten Graubünden und St. Gallen weitere solche Abschussverfügungen verhindern. Für die beiden Jungwölfe am Calanda kommt dieser Vorstoss aber wohl zu spät.

Die Organisation hat entsprechende Vorschläge für präventive Massnahmen eingereicht. Insbesondere müssten Futterquellen konsequent beseitigt werden. Das soll unvorzüglich in die Wege geleitet werden.

«Viele Wölfe wurden in der Nähe von Futterquellen gesichtet», kritisiert der WWF-Grossraubtier-Experte Gabor von Bethlenfalvy. «Faktisch wurden die Wölfe regelrecht angefüttert. Dies gilt es in Zukunft unbedingt zu verhindern.»

Bevor letzten Dezember die Abschussbewilligung für die zwei Jungwölfe am Calanda erteilt wurde, sei der Umgang mit Futterquellen im Wolfsgebiet fahrlässig gewesen. So seien weder die jagdlichen Einrichtungen zur Anlockung von Tieren in der Nähe der Siedlungen, noch die Entsorgung von Schlachtabfällen auf Miststöcken oder im Gebüsch konsequent unterbunden worden. Genau diese Massnahmen verlangt der WWF in seiner Beschwerde aber für die Zukunft.

Wenig scheue Tiere mit Sender ausstatten

Statt sie abzuschiessen, will der WWF zudem «wenig scheue» Wölfe mit einem Sender ausstatten lassen. Als weitere Massnahme verlangt der WWF, dass die Abschüsse mindestens von ausgewiesenen Wolfsexperten wissenschaftlich begleitet werden.

Die Umweltorganisation Pro Natura geht dagegen einen anderen Weg: Die Organisation verzichtet auf Beschwerden, will sich aber auf dem politischen Parkett weiterhin für eine besonnene Wolfspolitik einsetzen.

Davon profitieren würden aber nur Wölfe, die in Zukunft in der Region bewegen. Den beiden Calanda-Wölfen kann jetzt nur noch viel Glück helfen. «Wir können nur hoffen, dass es die Tiere bis Ende März nicht erwischt», sagt Martina Lippuner vom WWF. Dann nämlich läuft die vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) ausgesprochene Abschussbewilligung für die beiden Jungwölfe ab. (nbb)

 

 

 

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WWF reicht Beschwerde ein: Gehts den Calanda-Wölfen jetzt an den Kragen?

Seit 2001 ist der Wolf in der Schweizer Sonnenstube heimisch: Der Wolf.

Den zwei Calanda-Wölfen droht der Abschuss. Der WWF reicht deshalb eine Beschwerde bei den Verwaltungsgerichten der Kantone Graubünden und St. Gallen ein.

Der geplante Abschuss der zwei Wildtiere sorgt beim WWF Schweiz für Entrüstung. Der WWF Schweiz will mittels einer Beschwerde bei den Verwaltungsgerichten Graubünden und St. Gallen weitere solche Abschussverfügungen verhindern. Für die beiden Jungwölfe am Calanda kommt dieser Vorstoss aber wohl zu spät.

Die Organisation hat entsprechende Vorschläge für präventive Massnahmen eingereicht. Insbesondere müssten Futterquellen konsequent beseitigt werden. Das soll unvorzüglich in die Wege geleitet werden.

«Viele Wölfe wurden in der Nähe von Futterquellen gesichtet», kritisiert der WWF-Grossraubtier-Experte Gabor von Bethlenfalvy. «Faktisch wurden die Wölfe regelrecht angefüttert. Dies gilt es in Zukunft unbedingt zu verhindern.»

Bevor letzten Dezember die Abschussbewilligung für die zwei Jungwölfe am Calanda erteilt wurde, sei der Umgang mit Futterquellen im Wolfsgebiet fahrlässig gewesen. So seien weder die jagdlichen Einrichtungen zur Anlockung von Tieren in der Nähe der Siedlungen, noch die Entsorgung von Schlachtabfällen auf Miststöcken oder im Gebüsch konsequent unterbunden worden. Genau diese Massnahmen verlangt der WWF in seiner Beschwerde aber für die Zukunft.

Wenig scheue Tiere mit Sender ausstatten

Statt sie abzuschiessen, will der WWF zudem «wenig scheue» Wölfe mit einem Sender ausstatten lassen. Als weitere Massnahme verlangt der WWF, dass die Abschüsse mindestens von ausgewiesenen Wolfsexperten wissenschaftlich begleitet werden.

Die Umweltorganisation Pro Natura geht dagegen einen anderen Weg: Die Organisation verzichtet auf Beschwerden, will sich aber auf dem politischen Parkett weiterhin für eine besonnene Wolfspolitik einsetzen.

Davon profitieren würden aber nur Wölfe, die in Zukunft in der Region bewegen. Den beiden Calanda-Wölfen kann jetzt nur noch viel Glück helfen. «Wir können nur hoffen, dass es die Tiere bis Ende März nicht erwischt», sagt Martina Lippuner vom WWF. Dann nämlich läuft die vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) ausgesprochene Abschussbewilligung für die beiden Jungwölfe ab. (nbb)

 

 

 

Donnerstag, 7. Januar 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Bus auf Abwegen: Zuerst von Auto angefahren, dann in Polizeiwagen gekracht

Der Malbuner Unglücksbus war in zwei Unfalle verwickelt.

MALBUN (FL) - Vereiste Strassen haben Malbun gestern Abend in ein Verkehrschaos gestürzt. Mehrere Autos waren in kleinere Unfälle verwickelt – ein Linienbus traf es gleich doppelt.

Gleich zweimal ist ein Linienbus gestern im Ländle in einen Unfall verwickelt worden. Zuerst rutschte ein Auto in den Bus, später knallte der Bus in ein parkiertes Polizeiauto.

Die Unfälle waren eine Verkettung unglücklicher, vereister Umstände. Gegen 16.30 Uhr fuhr ein Autofahrer von Malbun (FL) kommend auf der Hauptstrasse talwärts. Er merkte zu spät, dass die Fahrzeuge vor ihm abbremsten. Um eine Kollision zu vermeiden, lenkte er seinen Wagen nach rechts – und landete in der Böschung. Dort kollidierte er mit Weidepfählen aus Holz.

Der wegen dieses Zwischenfalls entstandene Stau provozierte einen weiteren Unfall. Ein Fahrerin, die bergwärts unterwegs war, musste bis zum Stillstand anhalten. Als sie wieder anfahren wollte, schlitterte sie rückwärts in den Linienbus.

Der Bus konnte zwar weiterfahren, nur wenig später passierte ihm aber dasselbe wie der Lenkerin zuvor. Beim Anfahren am Berg rutschte er auf dem eisigen Untergrund und wurde von einem bei der Parkplatzeinfahrt stehenden Einsatzfahrzeug der Landespolizei aufgehalten.

Wie die Landespolizei mitteilt, war die Malbunstrasse während rund zweier Stunden gesperrt. (lex)

Dienstag, 5. Januar 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Bus auf Abwegen: Zuerst von Auto angefahren, dann in Polizeiwagen gekracht

Der Malbuner Unglücksbus war in zwei Unfalle verwickelt.

MALBUN (FL) - Vereiste Strassen haben Malbun gestern Abend in ein Verkehrschaos gestürzt. Mehrere Autos waren in kleinere Unfälle verwickelt – ein Linienbus traf es gleich doppelt.

Gleich zweimal ist ein Linienbus gestern im Ländle in einen Unfall verwickelt worden. Zuerst rutschte ein Auto in den Bus, später knallte der Bus in ein parkiertes Polizeiauto.

Die Unfälle waren eine Verkettung unglücklicher, vereister Umstände. Gegen 16.30 Uhr fuhr ein Autofahrer von Malbun (FL) kommend auf der Hauptstrasse talwärts. Er merkte zu spät, dass die Fahrzeuge vor ihm abbremsten. Um eine Kollision zu vermeiden, lenkte er seinen Wagen nach rechts – und landete in der Böschung. Dort kollidierte er mit Weidepfählen aus Holz.

Der wegen dieses Zwischenfalls entstandene Stau provozierte einen weiteren Unfall. Ein Fahrerin, die bergwärts unterwegs war, musste bis zum Stillstand anhalten. Als sie wieder anfahren wollte, schlitterte sie rückwärts in den Linienbus.

Der Bus konnte zwar weiterfahren, nur wenig später passierte ihm aber dasselbe wie der Lenkerin zuvor. Beim Anfahren am Berg rutschte er auf dem eisigen Untergrund und wurde von einem bei der Parkplatzeinfahrt stehenden Einsatzfahrzeug der Landespolizei aufgehalten.

Wie die Landespolizei mitteilt, war die Malbunstrasse während rund zweier Stunden gesperrt. (lex)

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