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Rollentausch-Plakate verärgern Präsident von Männerorganisation: «Eine Frau trägt beim Bügeln auch keine Schürze!»

Die Bündner Kampagne «Spiel deine eigene Rolle» vertauscht klassische Rollenbilder von Mann und Frau. Ein Männeraktivist ärgert sich darüber.

Die Plakate der Kampagne «Spiel deine eigene Rolle», die seit Anfang März an Bushaltestellen in Graubünden hängen, zeigen Mann und Frau mal ganz anders: Beim Tango führt sie, ein andermal guckt sie mit einem Bier in der Hand Fussball, während er die Wäsche bügelt.

Man will auf Klischees aufmerksam machen

Modell stehen Bündner Persönlichkeiten wie die Biathletin Selina Gasparin, der Eishockeyspieler Andres Ambühl und Ex-Mister-Schweiz Renzo Blumenthal. Urheberin der Aktion sind das Frauenhaus Graubünden und die Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann. Durch das Vertauschen von vermeintlichen Geschlechterrollen wolle man darauf aufmerksam machen, wie sehr solche Klischees in unseren Köpfen verankert sind.

Die Kampagne findet nicht überall Anklang

Aber nicht alle sind begeistert. Jöri Schwärzel (53), Geograf und Präsident der Männerorganisation Maenner.gr, fühlt sich als «rollenteilender Mann» nicht ernst genommen und ist enttäuscht von der Umsetzung. Die Idee an sich sei ja gut, «sie wurde einfach nicht fertig gedacht». Auch ärgert ihn, dass die Szenen «primär aus weiblicher Sicht dargestellt» würden. Bei einer derartigen Kampagne «sollten Mann und Frau das doch zusammen planen und umsetzen», findet er.

Transmenschen finden die Kampagne gut

Ihn störe vor allem das Plakat mit einem Mann in weisser Schürze, der bügelt, während die Frau mit einem Bier vor dem Fernseher sitzt. Keine Frau trage heutzutage noch eine Schürze. Das Plakat mit dem als Frau gekleideten Tangotänzer findet er daneben, weil sich Transvestiten und Transsexuelle diskriminiert fühlen könnten. Bettina Melchior vom Frauenhaus Graubünden widerspricht: «Wir haben mit Transmenschen gesprochen. Sie finden die Kampagne gut und stützen sie.»  

Montag, 19. März 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Verbindungen nach Zürich gekappt: Am Bahnhof Chur geht fast nichts mehr

Am Bahnhof Chur ging am Montagmorgen fast nichts mehr: Sämtliche Verbindungen in Richtung Zürich waren unterbrochen. Als Grund gibt die SBB eine technische Störung an.

Zwischen Landquart und Chur ist die Strecke für den Bahnverkehr unterbrochen. Die Züge fallen zwischen Landquart und Chur aus. Die SBB gaben als Grund eine technische Störung an der Bahnanlage an. Was genau passiert ist, wollte die SBB-Medienstelle auf Anfrage nicht verraten. Die Dauer der Störung ist noch unbestimmt.

++ Update folgt ++

Montag, 19. März 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Verletzte Tiere in Arosa GR: Angetrunkener (32) knallt in Pferdekutsche

AROSA GR - Am Samstagabend ist ein 32-Jähriger mit seinem Lieferwagen auf schneebedeckter Strasse in eine Kutsche geprallt. Ein Atemlufttest fiel positiv aus.

Da waren die Pferdestärken unfair verteilt. Am Samstagabend fuhr gegen 19.15 Uhr ein 32-Jähriger mit seinem Lieferwagen im Schneegestöber in Richtung Poststrasse. Gleichzeitig war eine zweispännige Kutsche in Richtung Postplatz unterwegs. Bei der Verzweigung Hörnlistrasse/Poststrasse hat es zwischen den beiden Fahrzeugen geknallt.

Durch den Aufprall hat es den Kutscher vom Bock geworfen, wie die Kantonspolizei Graubünden am Sonntag mitteilt. Dabei verletzte sich der 68-Jährige leicht am Kopf. Seine zwei Pferde konnten mit leichten Schürfverletzungen eingestallt werden.

Blutprobe angeordnet

Beim Lieferwagen-Fahrer fiel ein Atemlufttest positiv aus. Deswegen wurde beim 32-Jährigen eine Blutprobe angeordnet. Am Lieferwagen sowie an der Kutsche entstand Sachschaden in der Höhe von 8000 Franken. (voi)

Sonntag, 18. März 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Weil es ihm zu laut wurde im Pfarrhaus: Dorfpfarrer wirft Mutter und ihre Söhne raus

THUSIS GR - In Thusis GR fliegt eine alleinerziehende Mutter aus der Wohnung, weil sich der Dorfpfarrer über die Musik ihrer Söhne nervt. Nun muss die Familie ausziehen.

Im reformierten Pfarrhaus in Thusis GR hängt der Segen schief. Vor gut zwei Jahren zog der neue Dorfpfarrer Roland Hadorn (60) im ersten Stock ein. Seither beschwert sich der Geistliche über den Lärm seiner Nachbarin Gaby O.* (53), die einen Stock über ihm lebt. Angeblich hören die alleinerziehende Mutter und ihre beiden jugendlichen Söhne zu laut Musik.

Nun hat Gaby O. die Kündigung erhalten. Bis Ende März muss sie raus. Pikant: Familie O. lebt seit sechs Jahren hier, der Mietzins wurde immer pünktlich bezahlt, mit anderen Nachbarn gab es nie Probleme. Der frühere Pfarrer schreibt sogar: «Ich bestätige dir gerne, dass wir mit dir und deinen Söhnen eine gute Nachbarschaft erlebten.»

Der Pfarrer schweigt

Dagegen schweigt sein Nachfolger Roland Hadorn. Schon in der Zeitschrift «Beobachter» machte er keine Aussage zum Streit. Auch für den BLICK lässt er sich entschuldigen. Er sei krankgeschrieben. Gaby O. reagiert auf die BLICK-Anfrage: «Ich lasse mir den Mund nicht verbieten. Auch nicht vom Pfarrer», sagt sie. Die Mutter fühlt sich «ohnmächtig» und von der Vermieterin, der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Thusis im Stich gelassen.

Sie zeigt die drei Musikboxen, um die es geht. Demonstriert sogar, wie sie klingen. Schnell wird klar: Die maximale Lautstärke entspricht etwa der eines TV-Geräts. «Meine Söhne und ich arbeiten», sagt O. «Wir hören nie länger als zwei Stunden pro Tag Musik.» Und: «Über Mittag und nach 21 Uhr ist die Anlage aus.»

Keine Chance auf Schlichtung

Die Bündnerin versteht das ganze Theater nicht: «Ich weiss nicht, warum wir wirklich aus der Wohnung fliegen. Vielleicht hat der Pfarrer einfach etwas gegen uns.» Zum Gespräch kommt es nie: «Immer wenn ich das Radio einschalte, klingelt Herr Hadorn und rennt die Treppe runter. Nur meine Söhne schnauzt er jeweils an.»

Irgendwann flattern schriftliche Beschwerden von der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde ins Haus. Die Familie wurde sogar des Mobbings beschuldigt. Gaby O. pochte zuletzt auf einen Termin bei der Schlichtungsbehörde. Doch die Kündigung war längst beschlossen. Kleiner Trost: Eine neue Wohnung ist gefunden. Dafür ist die Familie aus der reformierten Kirche ausgetreten.

Kirche spricht von Lärmemissionen

Kirchenvorstand Hannes Peier nimmt zum Fall schriftlich Stellung: «Seit dem 21. Dezember 2016 machten wir Frau O. auf die störenden Emissionen aufmerksam, die ihre Söhne mit ihren Musikboxen in der Wohnung von Pfarrer Roland Hadorn auslösten.» Er schreibt: «Versuche, die Emissionen zu reduzieren, blieben ohne Erfolg.»

Laut Peier schickte man auch im August 2017 sowie im September erfolglos Mahnungen. Deshalb sah sich der Vorstand im Oktober gezwungen, die Wohnungskündigung per 31. März auszulösen: «Die Schlichtungskommission hielt am 11. Januar 2018 in ihrer Beurteilung fest, dass die Kündigung nicht missbräuchlich erfolgt sei.»

*Name der Redaktion bekannt
Montag, 12. März 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Skurriler Crash in Sertig GR: Rössli verschwinden mit Kutsche und bauen Unfall

In Sertig GR hat ein Kutscher seine zwei Pferde draussen «parkiert» – und begab sich in ein Restaurant. Die Tiere verschwanden daraufhin selbstständig mit der Kutsche und verunfallten mit einem Auto.

Die Bündner Kantonspolizei berichtete am Sonntag von einem skurrilen Vorfall in Sertig GR: Ein 35-jährige Kutscher parkierte am Samstagabend zwei Pferde bei der Futterkrippe vor einem Restaurant und begab sich in das Restaurant. Es war kühl draussen – die Rössli wurden ungeduldig und machten sich selbständig davon.

Der Mann merkte später das Malheur und versuchte, das Gespann einzuholen. Vergebens: Die zwei Pferde liefen weiter auf der Sertigerstrasse in Richtung Davos.

Pferde und Frau verletzt

Auf dem Weg in Richtung Davos Clavadel, beschädigte das führerlose Gespann ein stehendes Fahrzeug und galoppierten weiter. Bei der folgenden Frontalkollision mit einem stillstehenden Personenwagen, wurden die Pferde leicht bis mittelschwer verletzt. Für die Pferde wurde ein Tierarzt aufgeboten.

Die Lenkerin im Personenwagen wurde leicht verletzt. Der Beifahrer kam mit dem Schrecken davon. Die Kutsche wurde leicht beschädigt und der Sachschaden am Personenwagen ist gross. Das andere Fahrzeug wurde leicht beschädigt. Die Sertigerstrasse wurde rund 2 Stunden für den Verkehr gesperrt. (pma)

Sonntag, 11. März 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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