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Tod am Büelenhorn: Drei Tourenskifahrer von Lawine erfasst

Am Davoser Büelenhorn wurden drei Tourenskifahrer verschüttet.

Am Davoser Büelenhorn riss gestern eine Lawine drei Tourenskifahrer mit sich. Trotz Lawinenschutzgerät verstarb einer der Männer vor der Bergung.

Gestern kurz nach dem Mittag, sind am Davoser Büelenhorn drei Tourenskifahrer von einer Lawine verschüttet worden. Eine Person ist dabei verstorben, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilt. 

Der 49-jährige Schweizer Tourenskifahrer war alleine im Aufstieg zum Büelenhorn unterwegs. Er lief zirka 100 Meter hinter einer Zweiergruppe, als sich oberhalb eine Lawine löste. Alle drei wurden von der Lawine verschüttet. Die beiden Tourenskifahrer, welche gemeinsam unterwegs waren, konnten sich aus den Schneemassen befreien. Beide blieben unverletzt. Sie meldeten den Rettungskräften sofort, dass noch eine Person unauffindbar verschüttet sei und begannen den Verschütteten zu suchen.

Sie konnten den mit einem Lawinenverschüttetensuchgerät ausgerüsteten Tourenfahrer orten und bergen und begannen mit der Reanimation. Beim Eintreffen der Rega konnte trotz sofortiger medizinischer Hilfe nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Der Unfallhergang wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Graubünden zusammen mit der Staatsanwaltschaft untersucht.

 

Sonntag, 31. Januar 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Tödliches Manöver im Bündnerland: Flugschülerin (†41) stürzt 300 Meter ab und stirbt

Eine Speedflyerin auf der Lenzerheide (Symbolbild)

SCHLUEIN GR - Ein Gleitschirm-Manöver endete für eine 41-Jährige tödlich. Mit praktisch geschlossenem Schirm stürzte sie 300 Meter ab.

Die 41-jährige Flugschülerin flog gestern kurz nach Mittag mit ihrem Gleitschirm über Schluein GR. In etwa 300 Metern Höhe setzte sie zu einem geplanten Manöver an.

Sie klappte den Gleitschirm teilweise zu. Doch aus unbekannten Gründen öffnete sich der Schirm danach nicht mehr vollständig.

«Mit grösstenteils eingeklapptem Schirm und ohne Betätigung des Notschirms stürzte die Fliegerin in der Nähe des anvisierten Landeplatzes Seglias zu Boden», schreibt die Kantonspolizei Graubünden.

Der Fluglehrer versorgte die Frau sofort, kurz darauf traf die Ambulanz ein. Vergeblich. Die 41-Jährige starb noch vor Ort. (sas)

Freitag, 29. Januar 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Bündner Gemeinde erhöhte Polizeipräsenz wegen Einbrüchen: Jetzt hagelts Bussen für die Einwohner

Idyllisch: die Gemeinde Roveredo GR.

Nach einer Einbruchserie im Jahr 2012 erkämpfte sich die Misoxer Gemeinde Roveredo mehr Polizisten. Die Einbrüche sind inzwischen zwar weniger geworden, aber dafür werden die Einwohner jetzt mit Bussen eingedeckt.

Der Gemeindepräsident von Roveredo GR, Alessandro Manzoni, hat dem Justizdirektor des Kantons Graubünden, Christian Rathgeb (FDP), einen offenen Brief geschrieben. Er äussert sich darin kritisch über die Arbeit der Polizei in seiner Gemeinde. Dies berichtet das SRF-Regionaljournal Graubünden.

Statt auf Prävention zu setzen, verteilten die Beamten zu viele Bussen, machten zu viele Verkehrskontrollen und Alkoholtests.

Nach einer Serie von 20 Einbrüchen im Jahr 2012 wurde das zuständige Polizeikorps aufgestockt. Seither ist die Zahl der Einbrüche zwar zurückgegangen, doch die Einwohner stören sich offenbar inzwischen an den Schattenseiten der verstärkten Polizeipräsenz.

Die Beamten würden den Einheimischen das Geld aus der Tasche ziehen, schreibt Manzoni. «Wir haben hier einen Polizisten auf 240 Einwohner, während es gesamtschweizerisch einer auf 340 Personen ist. Da stimmt doch etwas nicht.»

Justizdirektor Rathgeb wehrt sich gegen die Vorwürfe: «Dank verstärkter Polizeipräsenz verzeichnen wir praktisch keine Einbrüche mehr in Roveredo. Wir werden für unsere Arbeit sogar ausdrücklich gelobt.» (noo)

Donnerstag, 28. Januar 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Nacktskifahrer am Pizol: Zipfel auf dem Gipfel

Brrrrrrr! Nur mit Helm und Schuhen bekleidet, kurvten die Wintersportler über die Piste.

Am Pizol liessen Pistenrowdies ihre Hüllen fallen. Sie kommen ohne Busse davon – aber wahrscheinlich mit einer Erkältung.

Sie liessen nur Skischuhe und Helm an: Eine Gruppe englischsprachiger Touristen entblösste sich am Freitag am Pizol. Sie zeigten «Kurven auf Kuven» und bretterten den Hang hinunter, wie Gott sie schuf. «Sie schienen einen Riesenspass zu haben», sagt ein Augenzeuge. «Zum Glück fiel keiner hin – das wäre schmerzhaft und kalt gewesen.»

Er selbst habe über die Aktion gelacht. «Andere vertrugen die nackten Tatsachen nicht, waren empört.» Ein Zuschauer rief gar die Kantonspolizei St. Gallen. «Tatsächlich ging bei uns um 13.15 eine Meldung ein», bestätigt Sprecher Hanspeter Krüsi.

Die Beamten informierten die Betreiber der Bergbahn. Und rückten selbst mit einer Patrouille zum «Tatort» aus. Als sie beim Schwamm-Lift eintrafen, waren die Nackedeis schon verschwunden. «Den Hintergrund der Aktion kennen wir deshalb nicht», sagt Krüsi. «Vielleicht war es eine Art Protestaktion. Oder die nackten Skifahrer haben eine Wette verloren.»

Auf jeden Fall könnten die Pistenrowdies eine Trendwende eingeläutet haben. «Vor einigen Jahren war eher noch das Nacktwandern ein Thema in St. Gallen. Aber dort gab es seit langer Zeit keine Meldung mehr.»

Mit einer Busse müssen die Ski-Flitzer laut Krüsi nicht rechnen, «bei uns ging keine Anzeige ein». Gut, entkleideten sich die Skifahrer nicht im Appenzellerland. In Innerrhoden gilt zumindest Nacktwandern seit der Landsgemeinde 2009 als Offizialdelikt, 200 Franken müssen entblösste Täter dort bezahlen.

Sonntag, 24. Januar 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Unterengadinerin wird Miss Jagd: Silvana Stecher sticht alle aus

 

TARASP - GR - Silvana Stecher aus Tarasp GR hat die Wahl zur Schweizer Jägerin 2016 – 2018» gewonnen. Die 24-Jährige löst die Walliserin Kerstin Kummer ab.

Das erste Tier, das man erlegt, vergisst man nie», sagt Silvana Stecher. Seit Samstag trägt die 24-jährige Engadinerin den Titel «Schweizer Jägerin 2016 – 2018» und löst damit Kerstin Kummer aus dem Kanton Wallis als Botschafterin ab.

In den zwei Amtsjahren wolle sie versuchen, mehr Frauen für die Jagd zu motivieren, sagt Stecher der «Südostschweiz»: «Frauen sind auf der Jagd noch immer eine Minderheit». Ausserdem möchte sie die Jagd wieder in ein besseres Licht rücken. Schliesslich gehöre die Jagd zu den Urinstinkten des Menschen.

Am 19. September 2013 erlegte Stecher ihr erstes Tier

Vater Peder Caviezel nahm die kleine Silvana schon früh mit auf die Pirsch und später auf den Schiessstand. Inzwischen besitzt Stecher das Jagdpatent und geht seit 2013 selber auf die Bündner Hochjagd – mit Erfolg. Am 19. September 2013 erlegte die Neu-Jägerin ihr erstes Tier, eine Gamsgeiss.

«Das ist der Lohn für all die Mühen»

Man sei schon sehr stolz, wenn man ein Tier erlege, erinnert sich Stecher an diesen speziellen Moment: «Das ist der Lohn für all die Mühen und die Geduld, bei jedem Wetter draussen zu verharren und zu warten.»

Vor einem Tier zu stehen und es dann zu schiessen sei natürlich auch sehr emotional. Es habe auch schon öfter Momente gegeben, in denen sie nicht abgedrückt habe. Ein schlechtes Gewissen, die Tiere zu töten, habe sie aber nicht: «Das gehört dazu.»

Sie habe nicht mit dem Wahlsieg gerechnet, sagt Stecher, die mit ihrem Ehemann Frédéric – er ist übrigens kein Jäger – in Tarasp GR lebt und in Scuol auf einer Bank arbeitet: «Gehofft, dass es reicht, habe ich aber immer.»  (ant)

Montag, 18. Januar 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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