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Turm-Planer von Vals legt Vermögen offen: Stoffel besitzt fast zwei Milliarden Franken

Remo Stoffel und sein Turm am Mittwoch vor den Medien in Kloten

Vom Bank-Lehrling zum Milliardär: Um zu beweisen, dass er den Bau des Mega-Turms in Vals leisten kann, legt der Investor Remo Stoffel sein Vermögen offen.

Der Churer Immobilienunternehmer Remo Stoffel, der im Bündner Bergdorf Vals das höchste Gebäude Europas bauen will, hat sein Vermögen offengelegt: Es beläuft sich auf 1,7 Milliarden Franken.

Der 39-jährige ehemalige Banklehrling hat sein ganzes Geld in die Firma Priora gesteckt. Das Unternehmen gehöre ihm. Es gebe keine weitere Investoren, berichtete die Tageszeitung «Südostschweiz» am Montag.

Stoffels Sprecher Peter Hartmeier sagte am Montag auf Anfrage, die Zahlen, welche Stoffel der «Südostschweiz» und vorher schon der «Aargauer Zeitung» genannt habe, seien korrekt wiedergegeben.

Hat er genug Geld für den Mega-Turm?

Ein gutes Geschäft machte Stoffel, als er 2005 mit zwei Partnern die Immobilienfirma Avireal aus der Konkursmasse der Swissair kaufte. 2011, nach einem wüsten Rechtsstreit, brachte der Bündner seine Anteile in das Bau- und Immobilienunternehmen Priora ein.

Stoffels Bonität ist ein Thema, seit er Ende März letzten Jahres den Plan bekanntgab, in seinem Heimatdorf Vals 300 Millionen Franken zu investieren und einen 381 Meter hohen Turm zu bauen. Der Turm, «Femme de Vals» genannt, wäre das höchste Gebäude Europas, das höchste Hotelgebäude der Welt sowie das schlankste Gebäude weltweit.

Um das Turm-Projekt zu realisieren, ist in der Gemeinde Vals eine Änderung des Zonenplanes nötig. Entschieden darüber wird letztlich in einer Urnenabstimmung, deren Datum noch nicht feststeht. (sda)

Montag, 22. Februar 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Lawinen: Vier Alpinisten in Graubünden von Lawinen mitgerissen

Die Lawine am Sentisch Horn bei Davos riss zwei Skitourengänger mit.

CHUR - GR - Im Kanton Graubünden sind am Sonntagnachmittag vier Alpinisten von Lawinen mitgerissen worden. Zwei Skitourengänger und zwei Eiskletterer wurden verletzt in Spitäler geflogen.

Als drei Skitourengänger bei Davos auf der Abfahrt vom Sentisch Horn hinunter ins Dischmatal kurz angehalten hatten, glitt plötzlich die Schneedecke unter ihnen weg. Zwei Männer im Alter von 35 Jahren wurden mitgerissen und stürzten 200 Meter über eine felisige Flanke ab, wie die Bündner Polizei am Montag mitteilte.

Mit leichten bis mittelschweren Verletzungen wurden die Männer ins Spital nach Davos geflogen. Ihr 31-jähriger Kollege befand sich oberhalb der Lawinenanrisskante und wurde nicht mitgerissen. Für die Bergung der Teilverschütteten standen die Rega, die Heli Bernina und ein Rettungsteam der SAC-Sektion Davos im Einsatz.

Im Safiental waren zwei Eiskletterer im Alter von 33 und 52 Jahren von einer Lawine überrascht worden. Sie wurden mitgerissen, als sie über das Eis des Gletscherbachs am Bodenhoren in Safien Thalkirch kletterten.

Die Sportler wurden 100 Meter über mehrere Felspartien gespült und verletzten sich leicht. Sie alarmierten selber die Rega, die sie ins Kantonsspital Graubünden nach Chur überführte.

Montag, 22. Februar 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Wilderei-Hochburg Graubünden: «Die Palette reicht vom Adler bis zum Steinbock»

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In der Schweiz ist illegales Jagen noch immer ein Thema: In Graubünden gibt es bis zu 20 Fälle pro Jahr. Den Schützen drohen hohe Bussen.

Einem Bündner Wildhüter bot sich am vergangenen Sonntagmorgen ein grässliches Bild: In einem Bach bei Fanas GR entdeckte er die Eingeweide eines Hirsches. Ein Wilderer hatte das Tier geschossen, ausgeweidet und abtransportiert. Vom Täter fehlt bis heute jede Spur (BLICK berichtete).

Der Fall zeigt: Wilderei ist nicht nur in afrikanischen Ländern, sondern auch in der Schweiz ein Thema. Der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi spricht auf Anfrage der «Südostschweiz» von zehn bis 20 Fällen pro Jahr, in denen im Kanton Graubünden Tiere illegal erlegt werden. Dem Experten ist aber klar: Im mit 7'106 Quadratkilometern flächenmässig grössten Kanton der Schweiz «dürfte die Dunkelziffer relativ gross» sein.

Graubünden, ein Hotspot für illegale Trophäenjagd? In anderen Kantonen scheint die Situation zumindest etwas weniger dramatisch. Beispielsweise im Wallis: «Wir zählen pro Jahr durchschnittlich etwa sechs Fälle von klassischer Wilderei», sagt Peter Scheibler von der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere. Auch im Kanton Bern sind es pro Jahr maximal zehn Fälle, wie das kantonale Jagdinspektorat auf Anfrage von BLICK mitteilt.

In den Zahlen nicht mitgerechnet: Fälle, in denen Jäger aus Versehen Tiere abschiessen, die eigentlich nicht getötet werden dürfen. Diesen Schützen droht meist nur eine Ordnungsbusse.

Wer jedoch gezielt Tiere ohne Bewilligung abknallt und dabei erwischt wird, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen: Im Kanton Graubünden sieht das Jagdgesetzt Bussen von bis zu 20'000 Franken vor. Zudem müssen die Täter die Kosten für die illegal geschossenen Tiere erstatten. «Im Fall eines Bartgeiers können das schnell einmal 30'000 Franken sein», sagt Jagdinspektor Brosi. 

Er unterscheidet zwei Gruppen von Wilderern: Die Fleisch- und die Trophäenwilderer. Ersteren gehe es darum, möglichst günstig zu Wildfleisch zu kommen. Die Trophäenwilderer schiessen dagegen auf alles was sich bewegt: «Die Palette der gewilderten Tiere reicht vom Adler über kapitale Hirsche bis in zu den Steinböcken», sagt Brosi. (vsc)

Donnerstag, 18. Februar 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Hochprozentige Fuhre: Zöllner wähnen sich im Schnaps-Shop

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LA DROSSA GR - Da bleibt keine Kehle trocken: Ungarische Schmuggler versuchten Dutzende Flaschen Spirituosen in die Schweiz zu bringen. Sie machten die Rechnung ohne die Bündner Zöllner.

Mit einem Koffer voller Whisky gingen vier Ungarn auf Reisen. Sie kamen bis zum Grenzübergang La Drossa GR. Vor zwei Wochen stoppten die dortigen Zöllner die hochprozentige Fuhre. 

Die Schmuggelware war für die Schweiz bestimmt.

Bei der Kontrolle des Autos mit französischem Kennzeichen wähnten sich die Beamten in einem Spirituosen-Geschäft: Neben dem Koffer voller Whisky waren Dutzende Flaschen Wodka, Jägermeister, Baileys und Rum unter dem Rücksitz und im Fach fürs Reserve-Rad versteckt.

Jetzt stehen die 150 Liter Spirituosen bei der Eidgenössischen Zollverwaltung. Den ungarischen Schmugglern droht eine Busse von mehreren tausend Franken. (mad) 

Dienstag, 9. Februar 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Wer sieht die Bären? Dieser Bündner Berg birgt ein Geheimnis

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TRIMMIS GR - Ein Berg-Bild einer Leserin entführt uns in die Tierwelt. Wenn wir richtig hinschauen.

Die Bündner lieben ihre Berge. Bei den Grossraubtieren in denselben ist die Zuneigung nicht überall gleich gross.

Trotzdem: Leserin Elisabeth Demarmels aus Trimmis GR hatte eine tierische Vision, als sie neulich den verschneiten Piz Beverin (2997,5 m ü. M.) in Mittelbünden anschaute. «Braunbär trifft Eisbär» – das ist ihre Interpretation der Konturen von Wald, Fels und Schnee an den Flanken des beliebten Berges, wie sie der Zeitung «Südostschweiz» berichtete.

Sehen Sie die Tiere auch? Nase an Nase?

Laut Sprachkundlern soll der Beverin übrigens zumindest vom Namen her tatsächlich tierischen Ursprungs sein. Beverin könnte vom Romanischen «bos», oder «bov» her stammen, was «Kuh» oder «Ochs» bedeutet.

(bih)

Mittwoch, 3. Februar 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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