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Kopfvoran in einen Baum geprallt: Schülerin verletzt sich bei Schlittelunfall schwer

Auf der Piste Bergün-Preda bietet auch Familien grossen Schlittel-Spass.

LENZERHEIDE GR - Auf der Lenzerheide gerieten vier Zürcher Schülerinnen unbeabsichtigt mit dem Schlitten auf eine steile Skipiste und stürzten in einen bewaldeten Hang. Eines der Mädchen wurde schwer verletzt und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Zum Unfall kam es gestern Morgen auf der Lenzerheide, es handelt sich um Schülerinnen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren einer ersten Sekundarschulklasse aus Dietikon ZH. Eines der Mädchen verletzte sich beim Schlittelunfall so schwer, dass sie mit der Rega ins Kantonsspital nach Chur geflogen werden musste. Zwei weitere verletze Schülerinnen konnten ambulant behandelt werden.

Die Mädchen waren in einer Vierergruppe unterwegs und begaben sich auf den Schlittelweg in Richtung Tal. Doch bei einer Verzweigung übersahen sie eine Tafel, auf der «Schlitteln verboten» stand. Unbeabsichtigt gerieten sie so auf die Skipiste der Talabfahrt Valbella. Auf der steilen Abfahrt verloren die vier Schülerinnen die Herrschaft über ihrer Schlitten. Sie stürzten über den linken Pistenrand hinaus «und wurden von ihren Sportgeräten abgeworfen», schreibt die Kantonspolizei Graubünden in einer Mitteilung.

Beim Absturz durch die Bäume verletzten sich zwei der drei Mädchen leicht, während die dritte mit dem Kopf in einen Baumstrunk und Stein prallte und sich dabei schwere Verletzungen zuzog. Das vierte Mädchen blieb glücklicherweise unverletzt. (ct)

Dienstag, 15. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Nach Bergsturz: Das Calancatal hat wieder einen Zugang zur Restschweiz

SCHWEIZ, FELSSTURZ, FELSNIEDERGANG, BUSENO,

Dank einer provisorischen Umfahrungsstrasse ist das hintere Calancatal wieder per Auto erreichbar. Die Aufräumarbeiten dauern noch an – erst in zwei Monaten wird die Strasse wieder normal befahrbar sein.

Die Notstrasse soll wegen den Sprengungen und Räumungsarbeiten in den ersten beiden Tagen zunächst jeweils die ersten zehn Minuten von jeder vollen Stunde geöffnet werden, sagte Elia Lardi, Mediensprecher des Tiefbauamtes Graubünden am Donnerstag auf Anfrage. Dabei soll der Verkehr nur einspurig fliessen und über eine Ampel geregelt werden.

Beim Felssturz zwischen Molina di Buseno und Arvigo waren am Montagabend rund 5000 Kubikmeter Gestein niedergegangen, was einem Volumen von fünf Einfamilienhäusern entspricht. Auf der Calancastrasse blieben 2000 Kubikmeter liegen und türmten sich bis zu vier Meter hoch. Bis die schwer beschädigte Strasse freigeräumt und vollständig repariert ist, werden nach Schätzungen des Tiefbauamtes mindestens zwei Monate vergehen.

Gemäss Berichten des Tessiner Fernsehens RSI bedeutet dies für die Betriebe im Calancatal einen schweren Schlag für das Geschäft. Sie sind auf eine Strasse, die auch LKWs passieren können, angewiesen. Das Calancatal ist unter anderem für seinen Gneisabbau bekannt.

Die mehreren hundert Einwohner des hinteren Calancatals waren bis zur Eröffnung der Notstrasse am Donnerstagabend von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Felsmassen hatten ausserdem die Telefonverbindung zerstört. Die Swisscom hatte deshalb in der ersten Phase Satellitentelefone vor Ort gebracht. Bis zum Donnerstagabend sei eine provisorische Lösung gefunden worden, so dass wieder alle Swisscom Dienste im Tal verfügbar seien, sagte die Unternehmenssprecherin Annina Merk am Donnerstag auf Anfrage. (SDA)

Donnerstag, 10. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Streit um neues Jagdgesetz: Bündner Jäger sollen auf «Jägermeister» verzichten

SCHWEIZ JAGDBANNGEBIET KIENTAL

GRAUBÜNDEN - Kanton und Jägerverbände sprechen sich für eine Promillegrenze auf der Jagd aus. Die bürgerlichen Parteien fürchten nun einen «Imageschaden» ihrer Jäger.

Der Flachmann soll aus der Brusttasche der Bündner Jäger verbannt werden. Der Kanton Graubünden will in seinem neuen Jagdgesetz eine Alkoholgrenze von 0,8 Promille einführen. Geht es allerdings nach den bürgerlichen Parteien, sollen sich die Jäger auf dem Hochsitz weiterhin einen Schnaps zwischen den Schüssen gönnen dürfen.

Bürgerliche Parteien fürchten «Imageschaden»

Das Vorhaben der Regierung ist für FDP, CVP, BDP und SVP unverständlich. Diese sehen ihre Jagdtraditionen in Gefahr und befürchten einen «Imageschaden» ihrer Jäger. Zudem würden sie dadurch automatisch «unter Generalverdacht» gestellt werden.

Die betroffenen Jäger selbst nehmen die geplante Änderung dagegen locker. «Wenn die Alkoholtests wie beim Autofahren auf Verdacht durchgeführt werden, spricht wahrscheinlich nichts dagegen», sagte Andreas Brunold, Präsident Bündner Patentjägerverband, bereits letzten Dezember in einem Beitrag gegenüber «Schweiz aktuell»

Erwartungsgemäss stösst der neue Gesetzesartikel auch bei Tierschutzvereinen auf Zustimmung. «Wer mit Waffen hantiert, sollte grundsätzlich eine Null Toleranz Grenze einhalten müssen», so die Organisation Wildtierschutz Schweiz in einer Stellungnahme. Die Alkoholtests müssten gemäss den Erläuterungen zur Teilrevision des Jagdgesetzes von der Wildhut durchgeführt werden.

Gesetzesrevision auf der Kippe

Die Regierung lässt die eingegangenen Anmerkungen zur Teilrevision in die Überarbeitung einfliessen und präsentiert diese zu einem späteren Zeitpunkt. Kommt das Gesetz beim Parlament durch, wäre Graubünden der erste Kanton, welcher den Alkoholkonsum während der Jagd einschränkt. Ob dies allerdings der Fall sein wird, ist fraglich, denn die bürgerlichen Parteien stellen in Graubünden die Mehrheit im Parlament. (lz)

Donnerstag, 10. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Felssturz verschüttet einzige Strasse: Calancatal von der Umwelt abgeschnitten

SCHWEIZ, FELSSTURZ, FELSNIEDERGANG, BUSENO,

Das Geröll häuft sich bis zu vier Meter hoch, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Calancastrasse ist vollständig blockiert. Da keine Ausweichrouten vorhanden sind, sind rund zwei Drittel des Calancatales derzeit auf Strassen nicht zugänglich. Betroffen sind mehrere hundert Personen.

Ein Suchflug ergab keine Hinweise auf verschüttete Fahrzeuge oder Personen. Bisher gingen bei der Polizei auch keine Vermisstenmeldungen ein. Sicherheitshalber wurden aus einem Wohnhaus drei Personen evakuiert. Am (heutigen) Dienstagmorgen wird das Anrissgebiet durch Geologen beurteilt. Danach ist eine Lagebesprechung der Einsatzkräfte vorgesehen. (SDA)

Dienstag, 8. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Neue Schulordnung sorgt für rote Köpfe: In Jenaz dürfen die Kinder nicht mehr rennen

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JENAZ - «Auf dem ganzen Schulareal darf nicht gerannt werden», so steht es in der neuen Schulhausordnung der Jenazer Oberstufenschüler.

Der Schulverband Fideris Furna Jenaz Schiers (FFJS) hat die Klassenregeln für die Oberstufe Jenaz neu aufgesetzt und das Zusatzblatt «Schulklima» beigefügt. Regel Nummer eins: «Auf dem ganzen Schulareal wird weder gerannt, gerauft, noch gekämpft.»

Dieser Paragraph sorgt für rote Köpfe bei den Eltern der Bündner Gemeinde. Wieso sollten Kinder nicht mehr rennen dürfen? Mit dieser Regel sei man definitiv über das Ziel hinausgeschossen, heisst es in der Zeitung «Prättigauer und Herrschäftler».

Schulleiter Hans Follador wurde dann auch mit zahlreichen negativen Rückmeldungen konfrontiert. Dabei wollte er ja nur Frieden stiften mit den neuen Regeln. «Der Umgang unter den Schülern war zum Teil sehr schlecht», verteidigt er sich in der «Südostschweiz».

Im Nachhinein würde er das Wort «rennen» vielleicht präziser formulieren. Ändern will die Schule den Paragraphen in der neuen Regelung aber nicht. Denn Rennen störe den Schulunterricht und führe zu Unfällen.

Aber der Schulleiter gibt Entwarnung: Das Rennverbot gilt nur für die Schulgänge. Draussen dürfen die Kinder rumrennen – so lange sie das respektvoll tun. «Wir waren uns sicher, dass die Schüler uns verstanden haben.» (nbb)

Donnerstag, 3. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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