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Noch gar nicht eröffnet: Neues Kunstmuseum in Chur fängt Feuer

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CHUR (GR) - Über dem Kunstmuseum in Chur stiegen heute Nachmittag kurz vor 13 Uhr dunkle Rauchwolken auf. Die Feuerwehr musst mit rund 50 Mann anrücken.

Es ist noch nicht einmal eröffnet, schon ist es dem Feuer zum Opfer gefallen. Über dem neuen Bündner Kunstmuseum in Chur stiegen heute kurz vor 13 Uhr dunkle Rauchwolken auf, wie mehrere BLICK-Leserreporter meldeten. Grund dafür war ein Fassadenbrand, bestätigt Mediensprecher Roman Rüegg von der Kantonspolizei Chur auf Anfrage von BLICK.

50 Feuerwehrleute im Einsatz

Die Meldung ging kurz vor 13 Uhr bei der Einsatzleitzentrale ein. Minuten später standen rund 50 Feuerwehrleute der Stadt Chur im Einsatz. Ebenfalls wurde die Stadt- und Kantonspolizei an den Brandort gerufen.

Ob sich zur Zeit des Brandausbruchs eine Person im Gebäude aufgehalten hat, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Kantonspolizei bestätigte, dass keine Personen durch den Vorfall verletzt wurden. Nach rund 20 Minuten hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle.

Brandursache unklar

Über den Grund des Fassadenbrandes sowie über die entstandene Schadensumme konnte Rüegg noch keine Aussage machen. Es wird vermutet, dass die Wärmedämmung zwischen Fassade und Innenwand Feuer fing.

Gerade wegen seiner äusseren Erscheinung hebt sich das Gebäude von seiner Umgebung ab. Die Fassade besteht aus vorgeformten, perlgrauen Betonelementen, welche die gesamte Aussenfassade verkleiden. Das Museum, das 28,5 Millionen Franken gekostet hat, sollte eigentlich im Juni eingeweiht werden. Verantwortlich für die Architektur und Fassadenplanung sind spanische Planer aus Barcelona. (lz)

Dienstag, 22. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Pistenbully-Drama auf dem Silvaplanerseet: Niemand ist schuld am Tod von Riet (†25)

Am Donnerstag wurde die Pistenmaschine per Heli aus dem Wasser geborgen.

Die Untersuchungen zum Ratrac-Unglück auf dem Silvaplanersee sind abgeschlossen. Der Fahrer Riet S. starb, weil das Eis an der Unglücksstelle zu dünn war, was aber niemand ahnen konnte.

Die Trauer im Engadin war gross. Der junge Riet S. aus Samedan kam am 11. Februar 2015 im Silvaplanersee ums Leben. Er fuhr mit seiner Loipenmaschine über den zugefrorenen See, als das Eis plötzlich einbrach und der Ratrac im See versank. Er riss Riet mit in den Tod.

Die Bündner Staatsanwaltschaft hatte darauf eine Strafuntersuchung eingeleitet. Nun hat eine Untersuchung ergeben, dass der Unfall ohne strafrechtlichen Konsequenzen bleibt. Das Verfahren wird eingestellt.

Es könne niemandem die Schuld für den tragischen Unfall gegeben werden. Die Verantwortlichen hätten sich an die vorgegebene Checkliste gehalten. Weil keine Anzeichen für eine instabile Eisdecke bestanden hätten, konnten die Verantwortlichen davon ausgehen, dass keine Gefahr bestand, dass die Maschine einbreche.

Kaum voraussehbar

Ein Gutachten kam zum Schluss, dass die Pistenmaschine infolge einer kurzfristigen und lokalen Schwächung der Eisdecke, die durch die starke Erhöhung der Lufttemperatur in kurzer Zeit verursacht wurde, durch die Eisdecke brach. Ein solcher Effekt ist heimtückisch und kaum voraussehbar. (nbb)

Freitag, 18. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Bündner Jagdinspektor Georg Brosi über den Wolfsabschuss: «Ich gehe von einer emotionalen Tat aus»

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SILS I. D. GR - In Graubünden wurde der Kadaver eines Jungwolfs gefunden. Wer tut so etwas? Georg Brosi vom Amt für Jagd und Fischerei ist empört über den Abschuss und verurteilt diesen scharf.

Dieses Bild hat heute Morgen schockiert. Ein Kadaver eines Jungwolfes, durchsiebt von Schrotkugeln. Waldarbeiter hatten ihn auf dem Gemeindegebiet von Sils im Domleschg gefunden. Er lag unterhalb einer Strassenbrücke, dort war er qualvoll an seinen Verletzungen verendet.

Georg Brosi, Vorsteher Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, verurteilt diese Tat scharf: «Angesichts dessen, dass sich in den letzten Jahren leider extreme Lager zwischen Wolfschützern und Wolfsgegnern gebildet haben, gehe ich von einer emotionalen Tat aus.»

Schrotflinte weist nicht unbedingt auf Jäger hin

Noch sei nicht klar, ob es sich bei dem Tier um eines aus dem Calanda-Rudel handelt. Die Ergebnisse vom DNA-Test würden erst in drei bis vier Wochen vorliegen. Möglich sei es schon, denn das Calanda-Rudel hatte letzten Sommer zum vierten Mal Nachwuchs. «Aber es könnte auch ein Einzeltier sein, das aus dem Tessin oder Wallis zu uns gewandert ist», meint Brosi.

Es sei um so tragischer, dass es noch ein Jungtier war. «Der Schütze hat vermutlich nicht erkennen können, dass es sich um einen Jungwolf handelt, denn er war für sein Alter schon sehr weit entwickelt. Nur wenn er im Rudel ist, hätte man den Unterschied vielleicht sehen können.» Dass das Tier mit Schrot erlegt wurde, weise darauf hin, dass die Tat nicht unbedingt von einem Jäger begangen wurde. «Das Schrotgewehr ist halt eine relativ weit verbreitete Waffe in der Bevölkerung und ist einfach zu bedienen.»

Tat ist schwierig aufzulösen

Im Kanton Graubünden werden gezielte Abschüsse dann genehmigt, wenn sie als Erziehungsmassnahme dienen. Also nur, wenn sich Tiere tagsüber der Zivilisation nähern. «Aus solchen Abschüssen lernt das Rudel auch», sagt Brosi. 

Bei dieser Tötung hätten sie keine Ahnung über die Hintergründe der Tat. «Wir wissen ja nicht, wo und wann der Abschuss passierte.» Das aufzuklären, werde Aufgabe der Polizei sein. «Um den Schützen zu ermitteln, wird wohl auch Kommissar Zufall helfen müssen. Wir sind angewiesen auf Hinweise aus der Bevölkerung», meint Brosi.

Auch der WWF ist empört über den illegalen Wolfsabschuss. «Es darf nicht sein, dass Wilderer einfach nach Belieben Wölfe abknallen. Der Ständerat hat schliesslich erst kürzlich den Schutz des Wolfes bestätigt», meint Martina Lippuner, Mediensprecherin beim WWF Schweiz. Die Wilderei sei kein Kavaliersdelikt.

Brosi glaubt nicht, dass sich in Graubünden die Haltung «schiessen, schaufeln, schweigen» durchsetzt. «Im Bündnerland gibt es zwar vereinzelt extremen Positionen zum Wolf, aber die meisten Jäger und Menschen seien dem Wolf nicht so negativ zugetan.» (ct/nbb)

Donnerstag, 17. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Brutale Wilderer werfen Kadaver über Brücke: Jetzt knallen auch die Bündner den Wolf ab!

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SILS I.D. (GR) - Nach dem illegal geschossenen Wolf im Wallis ist nun auch in Graubünden ein Wolfs-Kadaver aufgetaucht, das mit Schrotkugeln durchsiebt war.

Waldarbeiter haben vorgestern auf dem Gemeindegebiet von Sils im Domleschg den Kadaver eines Wolfes gefunden. Er lag unterhalb einer Strassenbrücke der Schinstrasse. Der Wolf ist an den Folgen mehrerer Schrotschüsse gestorben, meldet die Kantonspolizei Graubünden.

Beim aufgefundenen Tier handelt es sich aufgrund der bisherigen Erkenntnisse um einen männlichen Jungwolf, der 2015 zur Welt kam. Der Kadaver wurde für eine genaue Untersuchung und für die Abklärung der Todesursache dem pathologischen Institut der Universität Bern übergeben.

Schütze hat Kadaver über Brücke geworfen

Mittlerweile steht fest, dass der Wolf an den Folgen mehrerer Schrotschüsse gestorben ist. Der Tod dürfte bereits vor einigen Tagen eingetreten sein. Aufgrund der vorgefundenen Situation ist davon auszugehen, dass der Wolf nicht an der Fundstelle erschossen wurde, sondern als Kadaver über den Rand der Strassenbrücke ins Tobel entsorgt wurde.

Das Amt für Jagd und Fischerei hat bei der Staatsanwaltschaft Graubünden Anzeige gegen Unbekannt erhoben.

Ähnlicher Fall im Wallis

Bereits vor einer Woche hatte ein Fischer im Wallis am Ufer der Rhone einen stark verwesten Kadaver eines Wolfes gefunden. Auch im dortigen Fall hatte sich gezeigt: Das fast 35 Kilogramm schwere Tier ist keines natürlichen Todes erlegen, sondern wies Schussverletzungen auf. (ct)

Donnerstag, 17. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Grosser Felssturz verschüttet Wasserversorgung: Sedrun ist trockengelegt

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SEDRUN - Oberhalb von Sedrun hat am Montag ein massiver Felssturz Wasserfassungen der örtlichen Wasser- und Stromversorgung verschüttet. Der Gemeindepräsident ruft die Bevölkerung auf, «sorgsam mit dem vorhandenen Wasser umzugehen».

Gegen 200'000 Kubikmeter Fels und Geröll - das Volumen von 200 Einfamilienhäusern - stürzten ins unbewohnte Val Strem.

Der Felssturz ereignete sich am Montagabend an der Westflanke des Cuolm da Vi, rund einen Kilometer oberhalb von bewohntem Gebiet, wie Gemeindeschreiber Lucas Collenberg zu einem Bericht auf dem Onlineportal der «Südostschweiz» sagte. Der Strembach wurde weitläufig unter groben Felsblöcken und grossen Mengen Feinmaterial begraben.

Der Schuttkegel ist einen Kilometer lang. Die Felsmassen rutschten auf einer Schnee-Gleitschicht überraschend weit, wie Gemeindepräsident Beat Roeschlin der Nachrichtenagentur sda erklärte.

Nach der ersten Einschätzung durch Geologen muss damit gerechnet werden, dass in nächster Zeit weitere 50'000 Kubikmeter Granit zu Tale donnern. Das Val Strem wurde darum grossräumig gesperrt. Fachleute des Kantons untersuchen, ob der Schuttkegel den Strembach nicht auf eine Art staue, die zu einem Hochwasser führen könnte.

Bevölkerung soll Wassersparen

Die verschütteten Fassungen der Wasserversorgung deckten fast die Hälfte des Wasserbedarfs von Sedrun. Der Ausfall kann nur zum Teil mit Wasser aus anderen Quellen kompensiert werden. «Wir werden die Bevölkerung aufrufen, sorgsam mit dem vorhandenen Wasser umzugehen», sagte Roeschlin.

Weiter wurden eine Fassung und ein Reservoir des Kleinkraftwerkes Val Strem metertief begraben. Das Kraftwerk ist damit auf lange Zeit ausser Betrieb. Auf die Stromversorgung von Sedrun hat das aber keine Auswirkungen.

Fels bereits seit längerem unter Beobachtung

Die Felssturzgefahr im Val Strem war seit Jahrzehnten bekannt, wie Gemeindepräsident Roeschlin ausführte. Seit 2000 wird der von Rissen durchsetzte Cuolm da Vi permanent durch ein automatisches Monitoringsystem überwacht. Beim Bau der Fassungen wurde aber nicht erwartet, dass ein Felssturz ein so grosses Volumen haben würde und dass die Felsbrocken so weit rutschen könnten. (SDA/lz)

Dienstag, 15. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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