anmelden
EasyDNNNews

Auf Varianten-Abfahrt in Arosa verunglückt: Schweizer (55) tot in Lawine gefunden

Bildschirmfoto 2016-04-04 um 10.25.15.jpg

AROSA - Ein Schweizer (55) ist am Sonntag in einem Schneebrett ums Leben gekommen. Der Mann wurde nach einer Variantenabfahrt in Arosa vermisst. Später fand man ihn tot in einem Lawinenkegel.

Der Verunfallte hatte das Wochenende mit seiner Frau in Arosa verbracht und begab sich nochmals alleine auf die Skipiste. Als die abgereiste Frau ihren Ehemann nicht erreichen konnte, meldete sie ihn am Abend als vermisst, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte.

Gefunden von der Pistenrettung wurde der vermisste Sportler am Montagmorgen um 3 Uhr tot in einem Lawinenkegel. Nach ersten Erkenntnissen hatte ihn seine Fahrt am Oberberg über den Hörnli-Express und anschliessend in Richtung Aroser Alp geführt. Dort geriet er ausserhalb der Piste auf 2200 Metern in die Lawine.

Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur sda handelt es sich um das 14. Lawinenopfer in dieser Wintersaison. (SDA)

Montag, 4. April 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
Kategorien: RSS-Feeds
Tags:

Bündner Maulwurf töten und Prämie kassieren: Für die Vorderpfoten gibts vier Franken

200195761-001

SCHLUEIN GR - Ihre Erdhaufen sind einfach zu gross. Darum eröffnet die Gemeinde Schluein die Jagd auf die herzigen Maulwürfe. Der Verein Wildtierschutz Schweiz sieht das als Tierquälerei an.

Im 563-Seelen-Dorf Schluein GR kann man sich mit Maulwürfen neuerdings sein Taschengeld aufbessern – mit toten Maulwürfen. Wie das «Bündner Tagblatt» schreibt, ruft die Gemeinde zum Maulwürfefangen auf. Wer die Vorderpfoten der kleinen Tierchen abgibt, bekommt vier Franken ausbezahlt, sofern der Fänger auch noch angibt, wo der Maulwurf gefangen wurde. 

Der Grund für den Aufruf: Die Maulwürfe hinterlassen auf dem Ackerland der Gemeinde zu viel Erde, darum soll es den kleinen Wühlern jetzt an die Pfoten gehen. «Die Erdhaufen schädigen Sensen und Mähmaschinen», meint Marco Simonett, welcher sich im Auftrag der Gemeinde den Maulwürfen annimmt «und was noch schlimmer ist: Die Erde gelangt ins Heu und in die Siloballen und verunreinigt das Futter für das Vieh». Simonett selbst sammelte auf dem familieneigenen Hof bereits einige Erfahrungen mit Maulwürfen. Dass der diese wieder aktiv sind, zeigt sich derzeit auch auf dem Golfplatz von Schluein.

Maulwurfprämien gabs schon früher

Früher machten sich Kinder noch einen Spass daraus, auf dem Feld nach Maulwürfen zu jagen. Sie zu fangen, ist nichts Neues, «schon vor 70 oder 80 Jahren war dies der Fall», sagt Simonett. Das Interesse hat aber nachgelassen, nicht nur den Kindern, auch Erwachsenen ist der Aufwand zu gross. Dabei muss man den Maulwürfen nicht einmal nachrennen. Gefangen werden die Tiere heute mit Fallen, welche am Morgen ausgelegt und am Abend kontrolliert werden. Maulwürfe würden dadurch nicht qualvoll zu Tode kommen, sagte ein erfahrener Maulwurffänger aus Churwalden dem «Bündner Tagblatt».

Wie der Bauernverband Graubünden auf Anfrage von BLICK sagt, sei es in Gemeinden eine gängige und alte Praxis, dass Maulwürfe gefangen werden. In der betroffenen Gemeinde herrsche eine starke Überpopulation, die getroffene Massnahme würde nun zur Regulierung des Bestandes dienen. So könne dann auch wieder eine hohe Futterqualität für die weidenden Tiere gewährleistet werden.

Verein Wildtierschutz Schweiz ist empört

Gegen das Vorgehen sträubt sich der Verein Wildtierschutz Schweiz, welcher die Tötungsaktion als Tierquälerei ansieht. Die Präsidentin Marion Theus wendet sich nun mit einem Brief an die Gemeinde. «Wir glauben nicht, dass es böse Absicht der Gemeinden ist», sagt sie gegenüber der Zeitung. Sie macht vielmehr die Gedankenlosigkeit oder mangelnde Information für die «Tötungsaktion» verantwortlich. Die weitverbreitete Vorstellung, die Tiere würden Graswurzeln oder Wiesen schädigen, würde keineswegs zutreffen, der Maulwurf ist «ein reiner Insektenfresser», sagt Theus. Durch das Umwühlen der Erde wird der Boden zudem belüftet, was für einen fruchtbareren Boden sorgt. (lz)

 

Donnerstag, 31. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
Kategorien: RSS-Feeds
Tags:

Heisse Ware in Chur: Kurierdienst-Lieferwagen brennt lichterloh

 

Am späten Abend ist gestern in Chur ein Fahrzeug in Flammen aufgegangen.

Mehrere Leserreporter berichten BLICK von einem Autobrand gestern spätabends in Chur. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Lieferwagen eines Kurierdienstes.

Die Kantonspolizei Graubünden bestätigt den Brand, ein Sprecher kann am Morgen aber noch keine Details über die Hintergründe nennen. (noo)

Mittwoch, 30. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
Kategorien: RSS-Feeds
Tags:

150-Meter-Sturz am Piz Kesch: Schneebrett reisst Alpinistin in die Tiefe

kesch.JPG

BERGÜN GR - Eine deutsche Bergsteigerin wird in Graubünden von einem Schneebrett erfasst. Sie stürzt 150 Meter tief über Felsen – und überlebt schwer verletzt.

Eine Bergsteigerin ist am Samstag am Piz Kesch oberhalb von Bergün GR von einem Schneebrett erfasst worden. Sie stürzte rund 150 Meter über eine Felspartie und wurde schwer verletzt. Ihre beiden Begleiter kamen mit dem Schrecken davon.

Das Unglück hatte sich während des Abstiegs vom Gipfel ereignet. Als die Frau rückwärts über eine steile Schneeflanke hinunterging, löste sich das Schneebrett, wie die Kantonspolizei Graubünden am Ostersonntag mitteilte.

Die schwer verletzte Bergsteigerin aus Deutschland musste von der Rega geborgen und ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen werden. Ihre beiden Begleiter blieben unverletzt. Sie wurden durch die Heli Bernina ins Tal geflogen. (sda)

Sonntag, 27. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
Kategorien: RSS-Feeds
Tags:

Auf dem Heimweg vom Ausgang: Einbrecher klaut Tomatensauce und Reibkäse

DSC00715.jpg

VALS GR - In der Nacht auf Sonntag brach in Vals GR ein junger Mann in den Dorfladen ein. Seine Beute stillte aber nur gerade den nächtlichen Heisshunger.

In der Nacht auf Sonntag, um 2 Uhr, überkam ihn auf dem Nachhauseweg vom Ausgang der grosse Hunger.

Doch da im 1000-Seelendorf Vals um diese Zeit kein Laden mehr offen hat, öffnete er eben selber einen. «Der 23jährige Mann brach gewaltsam in ein Detailshandelsgeschäft ein», schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung. 

«Spaghetti hatte er schon»

Im Dorfladen, einem kleinen Volg, klaute er dann aber nur «das Nötigste», wie Polizei-Sprecherin Anita Senti: Nämlich Tomatensauce und Reibkäse. «Spaghetti hatte er offenbar noch daheim», sagt Senti zu BLICK. 

Der Wert der gestohlenen Lebensmittel beläuft sich auf nicht einmal 20 Franken – der Sachschaden aber auf mehrere Hundert. Der junge Mann brach die Eingangstür des Volgs auf. 

«Aufgrund von Ermittlungen konnten wir den Täter ausfindig machen», sagt Senti. Der 23-Jährige, der selber in Vals wohnt, hat die Tat zugegeben. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt.

Donnerstag, 24. März 2016/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
Kategorien: RSS-Feeds
Tags:
RSS
erster7071727375777879letzter