anmelden
EasyDNNNews

Tragischer Unfall am Falknis (2562m): Berggänger (†74) stürzt in den Tod

Am Samstagnachmittag ist es am Falknis zu einem tragischen Bergunfall gekommen. Ein Mann (†74) stürzte ab und konnte nur noch tot geborgen werden.

Am Samstagmorgen hat ein 74-jähriger Berggänger gemeinsam mit einem Kollegen den Falknis bestiegen. Am Nachmittag trennte er sich von ihm und ging anschliessend alleine in Richtung Guscha/St. Luzisteig weiter.

Im Abstieg, nordwestlich des Mazorakopfes auf einer Höhe von rund 2'200 Meter über Meer, stürzte er über steiles, felsdurchsetztes Gelände hinunter. Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Die Rega barg den Verunglückten. (fr)

Sonntag, 6. August 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
Kategorien: RSS-Feeds

Jugendlager-Kleinflugzeug im Engadin abgestürzt: Zwei Buben (14) und der Pilot sterben bei Diavolezza-Crash

Das abgestürzte Kleinflugzeug im Engadin.

Heute Morgen um 9.30 Uhr ist im Engadin ein Kleinflugzeug unterhalb der Bergstation im Diavolezza-Gebiet abgestürzt. Es war im Rahmen eines Jugend-Lagers des Aero-Clubs der Schweiz unterwegs.

Es kamen zwei Buben im Alter von 14 Jahren sowie der Pilot ums Leben. Ein 17-jähriges Mädchen wurde schwer verletzt mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Dies bestätigte die Polizei an einer Medienkonferenz. Weshalb es zum Crash kam, ist nicht klar.

Die Verantwortlichen sind erschüttert. Yves Vurkhardt vom Aero-Club sagte an der Medienkonferenz: «Als ich heute morgen von diesem schrecklichen Unfall Kenntnis genommen habe, ist eine Welt für mich zusammengebrochen. 192 Jugendliche haben eine tolle Woche hinter sich, und dieser Flug hätte ein Highlight werden sollen.» Man habe in den letzten Jahren mehr als 5000 Jugendliche die Aviatik nähergebracht. «So etwas Schlimmes haben wir noch nie erlebt.»

 

Auch für die Kinder im Lager ist die Nachricht ein Schock. Der Vater eines Teilnehmers sagt zu BLICK: «Die Kinder sind völlig durcheinander. Viele von ihnen haben den Traum Pilot zu werden. Jetzt haben sie von dem Tod ihrer Lagerkollegen erfahren.» Den Kindern wurde gesagt, dass das Lager vorerst nicht abgebrochen wird.

Grossaufgebot von Rettungskräften

Ein BLICK-Leserreporter hat das Flugzeugwrack aus der Seilbahngondel der Diavolezza-Bahn gesehen. «Die Rega hat die Rotoren abgestellt. Das ist nie ein gutes Zeichen», sagt der Leserreporter am Morgen. «Da ist ein Grossaufgebot von Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr. So was habe ich noch nie gesehen.»

Laut BLICK-Informationen waren die Jugendlichen mit einer vierplätzigen Piper Archer II der Motorfluggruppe Oberengadin unterwegs. Die Maschine hatte die Kennung HB-PER.

Passierte das Unglück bei der Lufttaufe?

Tragisch: Das Flugzeug war im Rahmen eines Jugendlagers unterwegs. Dies bestätigt Yves Burkhardt vom Aero-Club Schweiz auf Anfrage von BLICK.

Das Lager findet zum 35. Mal statt. Vom 29. Juli bis zum 5. August lernen Teenies zwischen 14 und 16 Jahren das Fliegen. Dort erhalten die 192 Jugendlichen eine Woche lang eine Einführung in die Theorie und auch Praxis. «Die Betreuung der Schülerinnen und Schüler in Gruppen von zirka 14 Jugendlichen erfolgt durch erfahrene Leiterinnen und Leiter», heisst es in der Beschreibung.

Der Unfall passierte über dem Diavolezza-Gebiet, nachdem die Piper 10 Minuten zuvor auf dem Flugplatz von Samedan gestartet ist. Das Jugendlager findet beim Armee-Truppenlager in S-chanf statt.

Zum Programm des Jugendlagers gehört auch eine «Lufttaufe mit einem Motorflugzeug ab dem Flugplatz in Samedan», wie der Aero Club auf seiner Internetseite schreibt.

Stippvisite vom Luftwaffen-Chef

Die Schweizer Armee unterstützt das Lager. Luftwaffen-Kommandant Aldo C Schellenberg flog gestern Donnerstag mit dem Superpuma ins Engadin und begrüsste die Flugzeug-begeisterten Jugendlichen. Es wird also viel in der Woche für die Teenies geboten. 299 Franken kostet das Flug-Lager.

Das BAZL hat das Luftgebiet über der Diavolezza in einem Umkreis von 4,6 Kilometern um die Unfallstelle bis auf Weiteres gesperrt.

Gleich zwei Tragödien

Es ist trauriger Tag für das Engadin. Gleich zwei Tragödien erschüttern das Hochtal. Heute Morgen kam von der Polizei die Meldung, dass drei Alpinisten am Piz Bernina gestorben sind. Die Dreier-Seilschaft stürzte am Biancograt 300 Meter in die Tiefe.

Aufgrund von Steinschlag beim Fundort war die Bergung der drei Abgestürzten am Donnerstag weder vom Boden noch von der Luft aus möglich. Die Air Bernina konnte die toten Bergsteiger erst heute

Freitag, 4. August 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
Kategorien: RSS-Feeds

300 Meter in die Tiefe: Dreier-Seilschaft stürzt am Piz Bernina in den Tod

Biancograt am Piz Bernina: Hier stürzten die Alpinisten in den Tod.

Am Donnerstag ist auf dem Biancograt am Piz Bernina eine Dreier-Seilschaft abgestürzt. Dabei wurden alle drei Personen getötet.

Die Dreiergruppe befand sich am Donnerstag kurz nach halb acht Uhr morgens auf dem Aufstieg zum Piz Bernina. Auf dem Biancograt, auf einer Höhe von rund 3'600 Meter über Meer, stürzte die Gruppe gut dreihundert Meter in die Tiefe, wie die Kantonspolizei Graubünden schreibt.

Weitere Alpinisten beobachteten den Absturz und alarmierten die Rettungskräfte.

Bergung am Freitagmorgen

Eine Rega-Crew konnte am Donnerstag nur noch den Tod der drei Personen feststellen. Aufgrund von Steinschlag beim Fundort war die Bergung der drei Abgestürzten am Donnerstag weder vom Boden noch von der Luft aus möglich.

Die Bergung wurde am frühen Freitagmorgen durch einen Helikopter der Air Bernina mit Rettungsspezialisten des SAC, Sektion Bernina, sowie einem Rega-Arzt durchgeführt. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft untersucht die Kantonspolizei Graubünden die genaue Ursache, die zum Absturz der drei Personen führte. (bö)

Freitag, 4. August 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
Kategorien: RSS-Feeds

Daniela Alves (22) erlitt Höllenqualen – jetzt warnt der Patientenschutz: «Jeder kann sich plastischer Chirurg nennen»

Daniela Alves leidet heute noch unter den Folgen des Fettabsaugens an ihren Oberschenkeln. Dabei war ihr ein «unkomplizierter Eingriff» versprochen worden. Es ist kein Einzelfall.

Für ihren Traum von dünneren Oberschenkeln zahlt Daniela Alves (22) einen schmerzhaften Preis. Im Sommer 2016 legte sie sich bei einem Schönheitschirurgen in Österreich unters Messer (BLICK berichtete). Er sollte bei ihren Innenschenkeln Fett absaugen. «Der Arzt versprach: Mit einer Fettabsaugung könne das ganz unkompliziert behoben werden und dass ich am gleichen Tag wieder arbeiten gehen könne», erzählt die Aussendienstmitarbeiterin aus Chur.

Als beim Eingriff die Teilnarkose nicht anschlägt und Alves höllische Schmerzen leidet, wird die OP trotzdem nicht abgebrochen. Dafür wird die frisch operierte 22-Jährige Stunden nach dem Eingriff aus dem Spital entlassen. Die Schmerzen halten bei Alves bis heute an. 

«Jede Menge Risiken bei Fettabsaugungen»

Margrit Kessler, Stiftungsratspräsidentin der SPO Patientenschutz, kennt noch mehr Fälle wie jenen von Daniela Alves. «Das Problem ist, dass sich jeder Hausarzt mit einer Arztzulassung Plastischer Chirurg nennen darf. Viele davon möchten vor allem gutes Geld mit solchen Eingriffen verdienen», sagt sie. Deswegen würden etwa bei Fettabsaugungen häufig die Komplikationen kleingeredet, das Beratungsgespräch verkomme zum Verkaufsgespräch.

«Dabei muss man wissen: Gerade bei Fettabsaugungen gibt es jede Menge Risiken – am Ende kann ein Oberschenkel nach einem solchen Eingriff aussehen wie eine Mondlandschaft, zudem drohen Infektionen und Blutungen», sagt Kessler.

Seriöse Ärzte informieren Patienten umfassend über die Risiken. Zudem geben sie diese auch schriftlich den Patienten ab, damit sie nochmals darüber schlafen können.

Lächerlich sei die Aussage des Arztes von Alves, was die Arbeitsfähigkeit nach der Fettabsaugung betreffe. «Kein seriöser Arzt sagt, dass man nach einer Fettabsaugung gleich wieder arbeiten gehen kann – das ist schlicht Mumpitz», sagt Kessler. 

Donnerstag, 3. August 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
Kategorien: RSS-Feeds

Arzt versprach Daniela Alves vor einem Jahr «unkomplizierten» Eingriff: «Ich leide heute noch unter der Fettabsaugung»

Daniela Alves aus Chur wollte bei ihren Innenschenkeln Fett absaugen lassen. Das tat sie in einer Klinik im nahen Ausland. Noch heute leidet sie unter dem Eingriff – der Arzt habe kaum vor den Risiken gewarnt. «Das kommt häufig vor», sagt die Stiftung «SPO Patientenschutz».

Es waren die längsten 60 Minuten, die Daniela Alves (22) je erleben musste. Im Sommer 2016 legte sie sich bei einem Schönheitschirurgen in Österreich unters Messer. Sie wollte an ihren Innenschenkeln Fett absaugen lassen. Beim Gehen rieben die Beine aneinander, was zu Hautenzündungen führte. «Der Arzt versprach: Mit einer Fettabsaugung könne das ganz unkompliziert behoben werden.»

Unkompliziert – das war beim Beratungsgespräch mit dem Schönheitschirurgen ein häufig verwendetes Wort. «Er sagte mir, dass ein solcher Eingriff völlig harmlos sei und ich am gleichen Tag wieder arbeiten gehen könne», erzählt die Aussendienstmitarbeiterin aus Chur. Alves bezahlte für das Fettabsaugen 5000 Franken – und musste dazu höllische Schmerzen erleiden. 

Eingriff ohne Narkose

«Die Teilnarkose hat bei mir nicht angeschlagen, selbst als er die Dosis erhöhte», sagt Alves. Für den Chirurgen kein Grund, den Eingriff abzubrechen. «Er sagte mir bloss, dass wir die Fettabsaugung auch so durchführen können.» 

Zuerst wurden ihr mehrere Liter eines Gemischs aus Wasser, einem Betäubungsmittel, einer Kochsalzlösung und Schmerzmitteln in das Unterhautfettgewebe gespritzt.

Danach ging der Arzt mit einer Kanüle unter die Haut und saugte das Gemisch mitsamt dem gelösten Fett wieder ab. «Der Arzt riss die Kanüle unter der Haut hin und her – und ich schrie vor Schmerzen, weil ich alles gespürt hatte», sagt Alves.

Die OP-Assistentin habe ihr nur immer wieder gesagt, dass es bald vorbei sei.

Mehrere Tage arbeitsunfähig

War es nicht. In Kompressionsstrümpfe gepackt wurde sie wenige Stunden nach der Operation wieder nach Hause geschickt. «Wer sagt, nach einer Fettabsaugung könne man gleich wieder arbeiten gehen, muss schlichtweg spinnen!»

Alves hat es vom OP-Saal kaum bis ins Auto geschafft und während der Fahrt das ganze Auto vollgeblutet. «Zu Hause konnte ich mehrere Tage lang nur liegen, so stark waren die Schmerzen», sagt Alves. Arbeiten? Unmöglich.

Und das Ergebnis? Nicht zufriedenstellend, findet Alves. «Meine Schenkel sind gleich dick geblieben wie zuvor – ich habe nachgemessen!» Und am linken Oberschenkel habe sie eine grosse Beule, die vor der Operation nicht dort war. «Meine Oberschenkel sind verhärtet und schmerzen immer noch – ich muss deswegen in die Physiotherapie.»

«Das habe ich nie behauptet!»

Der Arzt von Alves wehrt sich gegen die Kritik seiner Patientin. «Ich habe nie behauptet, dass die Fettabsaugung unkompliziert sei. Gerade bei einer Fettabsaugung bei den Innenschenkeln ist es völlig offen, wie das Ergebnis wird. Das sind schwierige Eingriffe», sagt er zu BLICK.

Die Patientin habe zudem ein Standardformular unterschrieben, auf dem sie bestätigt hat, dass sie über alle Risiken mündlich informiert worden sei.

Ebenfalls bestreitet der Arzt, Alves je gesagt zu haben, sie könne nach dem Eingriff wieder arbeiten gehen. «Das würde ich nie behaupten», beteuert er.

Allerdings wirbt er auf seiner Homepage genau damit. «Durch den ambulanten Eingriff fühlen Sie sich in Ihrer Beweglichkeit kaum beeinträchtigt und bereits am gleichen oder nächsten Tag können Sie wieder arbeiten», heisst es dort.

Der Arzt verteidigt das: «Ich hatte auch schon robuste Patienten, die nach dem Eingriff arbeiten gingen – aber das ist von Typ zu Typ unterschiedlich», so der Arzt.

Donnerstag, 3. August 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
Kategorien: RSS-Feeds
RSS
erster2930313234363738letzter