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Brand Studio: Arosa legt sich mit Christian Constantin an

Es gibt auch bei den Verantwortlichen vom Arosa Humorfestival Dinge, über die man nicht lachen kann - Christian Constantin zum Beispiel. Dafür erzählt der Chef seinen Lieblings-Bündnerwitz.

Für die üblichen Wintersport-Touristen tönt es wie ein schlechter Scherz, was sich Arosa-Humorfestival-Direktor Frank Baumann wünscht: «Ich hoffe, dass das Wetter am Sonntag, 10. Dezember, ganz mies sein wird! Um 14 Uhr, dann also, wenn man sich in Arosa oben zu gerne Hals über Kopf ins nächste Tiefschneeabenteuer stürzen würde, treten bei uns drum die legendären «Mnozil Brass» auf. Die Musiker aus Österrreich sind ausgesprochen originell.»

Frank Baumann ist aber auch Fan von Vladimir Petkovic. Der Schweizer Nati-Coach ist für die Arosa Humorschaufel nominiert: «Einen wilden Haufen junger Fussballstars zu führen, das verlangt neben Sachverstand und Geduld vor allem eines, viel Humor!»

Für die Arosa Humorschaufel 2017 sind neben Vladimir Petković auch die Tennisspielerin Martina Hingis, Ex-FCB-Präsident Bernard Heusler, Schwingerkönig Matthias Glarner und die frisch eingebürgerte Funda Yilmaz nominiert. 

Aber es gibt auch einen Negativ-Award, den «Schneemann des Jahres». Dafür im Rennen ist der Prügel-Präsident des FC Sion, Christian Constantin. «Der Elefant im Porzellanladen hat offensichtlich nicht alle Tassen im Schrank!», kommentiert Frank Baumann. «Die Fussball-Welt überrascht ja immer wieder mit allerlei skurrilen Szenen, aber eine solch bizarre Aktion am Spielfeldrand dünkt mich doch sehr, sehr speziell!»

Seine Konkurrenz kommt aus Zürich, genauer gesagt die Stadt Zürich und Stadtrat André Odermatt. Er verbot die Plakatwerbung für ein Fitnessstudio, welche das Model Linda Gwerder halbnackt zeigt.  «Das Plakat ist alles andere als eine kreative Werbe-Idee», findet Frank Baumann. «Dieses Plakat zu verbieten, lässt die sonst weltoffene und topmoderne Stadt Zürich doch etwas gar altbacken erscheinen.»

Immer auf die Zürcher, scheint das Motto in Graubünden zu sein. Zumindest, wenn man sich die Witze zu Gemüte führt. So lautet der Favorit im Internet so:

Ein Zürcher, ein Bündner, eine Nonne und ein hübsche Frau sitzen im selben Abteil. Der Zug fährt ins Tunnel, die Lichter gehen aus und man hört eine schallende Ohrfeige. Als der Zug den Tunnel verlässt, hat der Zürcher eine feuerrote Backe und schaut völlig entgeistert in die Runde.
Der Zürcher denkt: «So ein Mist! Wahrscheinlich hat der Bündner die Braut begrapscht und sie dachte ich wärs gewesen.»
Die Nonne denkt: «Aha. Der Zürcher wollte einen Akt der Unzucht an der Frau begehen und sie hat sich zur Wehr gesetzt. Recht so!»
Die Frau denkt: «Der Zürcher wollte mich wohl betatschen und hat in der Dunkelheit die Nonne erwischt. Selber schuld!»
Und der Bündner denkt: «Geil! Im nögschta Tunnel knall i dem huara Zürcher wieder aini!»

Nur der Lieblingswitz von Markus Markwalder, Leiter des Arosa Humorfestivals, kommt ohne Opfer aus. Voilà:

Und am 8. Tage verteilte der Liebe Gott die Dialekte…
Jede Region bekam Ihren eigenen Dialekt. Und alle freuten sich darüber.
Zürcher: «Läck böbbi, mir händ sonen gäile Dialäckt, oder?»
Berner: «Das isch aber de guet, was mir fürne schöne Dialäckt übercho hei!»
Walliser: «Mir hei awer en scheene Dioläckt üwercho!»
… und so weiter…
Nur für die Bündner blieb leider kein Dialekt übrig...
Da sprach der liebe Gott: «Jonu, denn redend iar halt aso wian i!»

 

Mittwoch, 29. November 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Urs Hugentobler ist der coolste Zugbegleiter der Schweiz: Dieser Kondukteur jammt im Zug voll ab

Urs Hugentobler ist Kondukteur aus Leidenschaft bei der Rhätischen Bahn. Und ein musikalischer Mensch. Als er im Zugwaggon auf zwei Musiker trifft, entsteht eine spontane Jam-Session.

Urs Hugentobler ist der vermutlich coolste Kondukteur der Schweiz. Er liebt seine Arbeit bei der Rhätischen Bahn (RhB) offenbar so sehr, dass er einen RhB-Song komponiert hat. Auch die Ansage für die Minibar macht Hugentobler im Zug stets singend.

Das hört der Musiker Delio Malär, der mit seiner Gitarre und seinem WG-Gschpändli im Zug sitzt und mit dem singenden Kondukteur ins Gespräch kommt. Er weckt offenbar dessen Interesse. Denn zehn Minuten später kehrt der Kondukteur mit Selfie-Stick und Handykamera in den RhB-Waggon zurück.  

Und die Live-Session beginnt. «Ich fahre gerne mit RhB, denn da kannst du grad vieles sehen ...», singt er. «Piz Palü und Morteratsch, ei das ist gar kein Quatsch – kann man wandern, gell, ganz langsam oder schnell.»

Das Lied erzählt von Hugentoblers Eindrücken bei der Arbeit. Es ist fröhlich, reimt sich und ist im Bündner Dialekt komponiert. Delio Malär begleitet den kreativen Sänger mit seiner Gitarre, und sein Mitbewohner Lorenz Schmidt trommelt dazu. 

Malär veröffentlichte das Video auf seinem Youtube-Kanal – wo es zum Hit wurde. «Das war so spontan, dass ich gar nicht mit einer Veröffentlichung gerechnet habe. Wir hatten alle drei sehr viel Spass. Ich glaube, das sieht man auch im Video. Wenn ich es mir ansehe, muss ich auch heute noch darüber lachen, wie das Ganze entstanden ist», sagt Hugentobler zur «Südostschweiz». (na)

Dienstag, 28. November 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Zwei Leichtverletzte nach Unfall in Tiefencastel GR: Lieferwagen donnert Böschung runter

Am Montagmorgen hat sich in Tiefencastel GR ein Selbstunfall ereignet. Ein Fahrzeug stürzte über eine Böschung und die beiden Insassen verletzten sich leicht.

Ein 20-Jähriger fuhr am Montagmorgen mit einem Lieferwagen von Tiefencastel GR in Richtung Savognin GR. In einer Rechtskurve unterhalb der Örtlichkeit Tgant Ladrung brach das Heck des Fahrzeugs aus. Der Lieferwagen schleuderte über den angrenzenden rechtsseitigen Ausstellplatz und stürzte rund 15 Meter eine abfallende Böschung hinunter.

An einem Baum kam der Lieferwagen zum Stillstand. Die beiden Insassen konnten das Fahrzeug leicht verletzt selbständig verlassen. Sie wurden mit dem Rettungsdienst Surses ins Spital Savognin gebracht. Am Lieferwagen entstand erheblicher Sachschaden. (fr)

Montag, 27. November 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Bei Forstarbeiten im Bündner Wald: Arbeiter stürzt von Fichte – lebensgefährlich verletzt!

Ein 53-jähriger Netzelektriker ist am Donnerstag in Klosters GR bei einem Sturz zehn Meter von einem Baum lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei leitete eine Untersuchung zur Klärung des Unfalls ein.

Ein Netzelektriker (53) befand sich im Gebiet «Tschessboden» auf einem Baum, um Äste zu entfernen, als er plötzlich den Halt verloren hatte. Wie die Bündner Polizei am Freitag informierte, stürzte er kurz vor 15 Uhr von einer Fichte zehn Meter auf den Waldboden hinunter.

Ein Arbeitskollege alarmierte umgehend die Rettung und leistete sofort erste Hilfe. Bei den Bergungsarbeiten im steilen Gelände halfen auch Mitarbeiter des Forstunternehmens mit. Die Rettungsflugwacht barg den Verletzten schliesslich mit einer Winde und überführte ihn ins Kantonsspital Graubünden nach Chur. (SDA)

Freitag, 24. November 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Autofahrerin nach Scheibenbeschlag-Crash verurteilt: Jetzt soll im Isla-Bella-Tunnel ein Fluchtstollen her

BONADUZ GR - Immer wieder kracht es im Isla-Bella-Tunnel auf der Autostrasse. Unter gewissen Bedingungen kämpfen Autofahrer dort mit dem Phänomen schnell beschlagender Scheiben. Auch die Frau von Tunnelexperte Erich Lüscher verunglückte deswegen.

Für Belüftungsexperte Erich Lüscher (80) ist klar: «Der Isla-Bella-Tunnel ist eine Todesfalle!» Seine eigene Frau Doris (76) verunfallte vor zwei Jahren in der Gegenverkehr-Röhre auf der A13. Gegen den drohenden Ausweisentzug wehrte sich das Ehepaar vor dem Bündner Verwaltungsgericht.

Denn der Crash geschah unter Einfluss eines wohlbekannten Phänomens: «Innerhalb von zwei, drei Sekunden war die ganze Scheibe von innen beschlagen. Ich sah gar nichts mehr», erklärt Doris Lüscher. Immer wieder kommt es im Isla Bella dazu – vor allem in der kalten Jahreszeit. Allein in den zehn Jahren vor 2014 kam es deswegen zu mindestens acht Unfällen, wie die Bündner Regierung herausfand.

Weil Gegenverkehr herrscht, gibt es keinen Durchzug. Die warme Luft bleibt im Tunnel hängen. Erich Lüscher analysiert: «Das Phänomen kommt nur von Oktober bis März vor, wenn die Aussentemperaturen unter fünf Grad liegen.» Die genauen Auslöser seien unbekannt und müssten dringend erforscht werden.

«Das Problem wurde kaum behandelt» 

Trotzdem muss Lüscher nun ihren Ausweis für einen Monat abgeben. Trotz der schlechten Sicht trage sie eine Mitschuld am Unfall, befand das Gericht: «Wer ohne jede Sicht und ohne Bremsmanöver durch einen Nationalstrassentunnel mit Gegenverkehr fährt, gefährdet ganz offensichtlich die übrigen Verkehrsteilnehmer in erheblichem Masse», so das Urteil.

Für Experte Lüscher ein Hohn: «Das eigentliche Problem, die Sicherheit, wurde kaum behandelt. Aber einen Weiterzug wollen wir uns wohl nicht leisten.» 

Obwohl die Richter das Ehepaar abblitzen lassen, will das Bundesamt für Strassen (Astra) jetzt handeln: Im Isla Bella soll ein Sicherheitsstollen gebaut werden. Dieser liesse sich im Brandfall als Fluchtweg nutzen. Danach soll der bestehende Tunnel aus- und umgebaut werden.

Dienstag, 21. November 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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