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Schwerverletzter bei Arbeitsunfall in Graubünden: Bolzen trifft Arbeiter (47) am Kopf

CAZIS GR - Ein Spezialist für Rohrleitungen ist am Mittwoch bei Reparaturarbeiten in einem Wasserreservoir in Cazis GR schwer am Kopf verletzt worden. Ein unter Druck stehender Bolzen schoss aus einer Armatur und traf den 47-Jährigen am Kopf.

Der Unfall geschah bei Reparaturen im Reservoir im Ortsteil Dalin, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Bolzen befand sich in der Armatur einer Leitung, die unter grossem Wasserdruck stand.

Der Spezialist verlor beim Unfall das Bewusstsein. Die Rega flog ihn ins Kantonsspital nach Chur. Die Umstände des Unfalls werden untersucht. (SDA)

Donnerstag, 7. Dezember 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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RhB-Strecke und und Haupstrasse gesperrt: Holzplattform in Le Prese GR abgebrannt

LE PRESE GR - Am Dienstagabend ist auf einer Baustelle in Le Prese GR eine Holzplattform niedergebrannt. Die Bahntrasse der Rhätischen Bahn sowie die Hauptstrasse mussten für die Löscharbeiten gesperrt werden.

Auf der Baustelle hoch über der Berninastrasse H29 in Le Prese GR brannte es am Dienstagabend. Eine Holzplatform in steilem Gelände hatte Feuer gefangen und erhellte die angebrochene Nacht. Um 17.45 Uhr ging die Meldung bei der Kantonspolizei ein. Sofort rückten die Feuerwehr Poschiavo aus.

Den Einsatzkräften gelang es, den Brand zu löschen. Das Wasser für die Aktion wurde aus einem nahegelegenen See gepumpt. Eine Wasserleitung musste über Bahntrasse und Strasse verlegt wurden. Die Folge: Die Hauptstrasse war für zwei Stunden gesperrt und der Bahnbetrieb der Rhätischen  Bahnmusste eingestellt werden. Die Kantonspolizei Graubünden untersucht, wie es zu diesem Brand kommen konnte. (jmh)

Mittwoch, 6. Dezember 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Sogar Roger Federer hat einen Miet-Christbaum aus Filisur GR: Nach dem Fest wieder in die Baumschule

Christbaum mieten statt kaufen. Der Vorteil: Weniger Abfall und eine langjährige Beziehung mit dem Baum.

Am 1. Dezember kommt bei Familie Ambühl in Filisur GR bereits der Christbaum. Der Tannenbaum steht in der warmen Stube, verströmt einen angenehmen Duft, verliert auch nach Wochen keine Nadeln. Zu Weihnachten wird er in festlichem Glanz erstrahlen, frisch wie am ersten Tag des Monats.

Der Baum steht nicht im Ständer, sondern in einem Topf. Er ist gemietet, nicht gekauft. Im Januar geht er wieder zurück in die Baumschule, in der er gewachsen ist. Bis er in einem Jahr wieder mit der Familie Ambühl Weihnachten feiern wird. Einfach zehn Zentimeter höher und ein bisschen breiter. «Einen Mietchristbaum muss man nicht entsorgen, er wird wieder abgeholt», sagt Corina Ambühl (32) ganz pragmatisch.

Rund 4000 Mietchristbäume stehen bei der Gärtnerei und Baumschule Schutz in Filisur bereit, die einen noch draussen im Schnee, andere schon in einer ungeheizten Halle. Die Bäume müssen sich etwas akklimatisieren, sonst wäre der Temperaturschock zu gross. Ein guter Teil der Bäume ist bereits vermietet. Der Miet-Christbaum kostet zwischen 75 Franken für eine knapp ein Meter hohe Dufttanne bis zu 345 Franken für den imposanten 3-Meter-Baum.

Ein lebendiger Baum für Weihnachten

Mit Christbäumen kennen sich die Gebrüder Markus (45) und Michael Schutz (43) aus. Schon als Schüler haben sie sich durch den Verkauf von (geschnittenen) Christbäumen aus dem väterlichen Betrieb auf Weihnachtsmärkten einen finanziellen Zustupf verdient.

«Eines Tages kamen unsere Frauen zu uns und sagten: ‹Wir wollen einen lebendigen Baum für das Weihnachtsfest, nicht einen gefällten›», erklärt Mi­chael Schutz den Ursprung des Mietbaums aus Filisur. Also begannen die Brüder rumzutüfteln, welche Bäume am geeignetsten für ein Leben im Topf wären. «Es war gar nicht so einfach, den richtigen Baum zu finden. Am besten wachsen bei uns hier auf 1000 Metern Höhe die Nordmann- und die Dufttanne, heimische Tannen haben sich weniger bewährt», sagt Markus Schutz.

Mietchristbäume sind vor allem bei Städtern beliebt – und in den Bündner Skiorten. In der Stadt bedauerten viele Kunden, dass der Baum kurz nach Weihnachten keinen Zweck mehr habe und einfach weggeschmissen werde, so Michael Schutz.

 

Bäume mit Namen und Besuchszeiten

Einige Kunden leisten sich einen Familienbaum, der jedes Jahr wieder für sie reserviert ist. Manchmal geht die Beziehung noch tiefer: «Es gibt Kunden, die geben ihrem Baum einen Namen und kommen im Sommer auch mal vorbei, um ihn zu besuchen», erzählt Michael Schutz.

Ferienwohnungsbesitzer wollen nicht auch noch einen Christbaumständer mit in die Weihnachts­ferien schleppen. Also mieten sie lieber einen Baum im Topf aus Filisur. Grosse Skigebiete wie Lenzerheide oder Davos sind nicht weit entfernt. «Auch die Familie von Roger Federer hat schon einen Baum bei uns bestellt», verrät Markus Schutz nach einem prüfenden Blick zu seinem Bruder.

Nicht nur bei Schutz in Filisur kann man Christbäume mieten. Die Firma Ecosapin aus der Romandie hat mit Partnern in der Deutschschweiz ein ähnliches Angebot. Allerdings werden diese Tannen nicht im Topf gezüchtet, sondern ausgegraben, wenn sie die passende Grösse erreicht haben. Diese Bäume dienen nur einmal als Weihnachtsbaum. Nach den Festtagen werden sie wieder eingegraben. Aber wie bei den Mietbäumen aus Filisur ist der Lebenszyklus dieser Tannenbäume auch nach den Festtagen noch lange nicht beendet.

Montag, 4. Dezember 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Moldauer (35) vor Gericht: Dieb soll über 80 Einbrüche begangen haben

Ein 35-jähriger Mann muss sich in Graubünden vor Gericht für 80 Einbrüche und Diebstähle verantworten. Er gehört zu einer moldauischen Einbrecherbande, die in mehreren Kantonen operierte.

Eine Diebes-Bande beging von 2012 bis 2016 in Graubünden, vor allem im Misox und Churer Rheintal, aber auch in anderen Kantonen diverse Einbruch- sowie Fahrzeugdiebstähle. Unter anderem wurden30 Fahrzeuge wurden gestohlen. 

Die Deliktsumme der über 150 Straftaten übersteigt eine halbe Million Franken. Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken, wie die Bündner Polizei am Montag mitteilte.

17 Täter identifiziert

Einige der gestohlenen Fahrzeuge tauchten in Italien wieder auf. Ein 35-jähriger Einbrecher, der laut Polizei der aktivste war und weitgehend geständig ist, wurde letzten Februar ebenfalls in Italien festgenommen und danach an den Kanton Graubünden überstellt.

Insgesamt 17 mutmassliche Täter wurden in Graubünden identifiziert. Es handle sich um eine Gruppe von Moldauern im Alter zwischen 20 und 35 Jahren, schrieb die Polizei. Die Männer sind zur Festnahme ausgeschrieben. (SDA)

Montag, 4. Dezember 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Beifahrerin springt aus fahrendem Laster: Vieh-Transporter rutscht davon

Eine 36-jährige Beifahrerin hat sich in Luven im bündnerischen Lugnez mit einem Sprung aus einem rutschenden und führerlosen Lastwagen in Sicherheit gebracht. Die zwei Kühe im Tiertransporter überstanden die Rutschpartie unverletzt.

Der 44-jährige Chauffeur eines Viehtransports war am Mittwoch mit seinem Lastwagen in Begleitung der 36-jährigen Frau unterwegs. Wie die Bündner Polizei am Donnerstag mitteilte, musste der Fahrer unterhalb der Verzweigung Luven wegen eines vor ihm stecken gebliebenen Lastwagens anhalten.

Der Mann verliess die Fahrzeugkabine, um Schneeketten zu montieren, als sein Lastwagen plötzlich zu rutschen begann. Der Chauffeur versuchte vergeblich, einen Keil unter ein Rad zu legen, derweil die Beifahrerin aus der Führerkabine des rutschenden Fahrzeugs sprang.

Der Lastwagen kam nach einer Rutschpartie von 50 Metern an einer abfallenden Böschung zum Stillstand. Die beiden geladenen Kühe blieben unverletzt. Die Frau ging zwecks Kontrolle zu einem Arzt.

Zur Sicherung des Lastwagens sowie zur Umleitung des Verkehrs über eine Verbindungsstrasse nach Luven wurde die Feuerwehr Ilanz/Glion aufgeboten. Drei Lastwagen eines Abschleppunternehmens standen für die komplizierte Bergung des absturzgefährdeten Fahrzeuges im Einsatz. Die Strasse konnte erst sieben Stunden nach dem Unfall wieder für den Verkehr geöffnet werden. (SDA)

Donnerstag, 30. November 2017/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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