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Mann (36) krachte in Kleinbus: Polizei prüft Schlittel-Weg in Fideris GR

FIDERIS GR - Wer die Fideriser Heuberge hinunterschlittelt, dem kann auf dem offiziellen Schlittelweg ein Bus entgegenkommen. Das könnte sich ändern: Nach einem Unfall mit einem 36-jährigen Verletzten nimmt die Polizei die Strecke unter die Lupe.

Der Schlittelweg in den Fideriser Heubergen in Graubünden ist der längste der Schweiz. 12 Kilometer führen vom Bergrestaurant ins Dorf Fideris. Doch er hat einen Schönheitsfehler: Obwohl er für den Verkehr gesperrt ist, fährt ein Kleinbus, der die Wintersportler auf den Berg bringt, die Strecke hoch.

Dies wurde einem Mann (36) und seiner Begleiterin zum Verhängnis: Sie prallten frontal in den Bus, als sie am Sonntag mit ihrem Rodel talwärts schlittelten. Der Bus-Chauffeur (42) hatte zwar angehalten, doch der Schlittler konnte nicht mehr bremsen. Er musste von der Rettungsflugwacht ins Spital geflogen werden (BLICK berichtete). Dort befindet er sich immer noch, die Schwere seiner Verletzungen ist unbekannt.

Strecke im Visier

Nach dem Unfall gerät die Strecke ins Visier der Polizei. «Wir ermitteln, wer die Verantwortung am Unfall trägt», sagt Roman Rüegg von der Kantonspolizei Graubünden zu BLICK. «Es wird auch geprüft, ob die Busfahrt berechtigt war, ob die Schlittler ausreichend auf das Risiko hingewiesen wurden und ob die Gefahr an dieser Stelle für die Schlittler erkennbar gewesen ist.»

Der Betreiber der Schlittelbahn schweigt zum Vorfall. Man wolle sich nicht zu einem laufenden Verfahren äussern, so Henrik Vetsch von der Geschäftsleitung der Fideriser Heuberge zu BLICK. Er versichert aber, dass man alles für die Sicherheit der Gäste mache: «Wir haben ein breites Informationssystem, mit dem wir die Schlittler auf die Risiken aufmerksam machen. Auch unsere Ausrüstung ist auf dem neusten Stand und wird regelmässig inspiziert und gewartet. Wir erfüllen somit alle Suva-Standards.»

Nicht der erste Vorfall

Die Strecke ist bereits vor ein paar Jahren wegen eines tödlichen Unfalls in die Schlagzeilen geraten: Damals ist ein Mann (51†) bei einer nächtlichen Schlittenfahrt in die Heckfräse eines Pistenfahrzeugs geraten, als er dieses überholen wollte.

Montag, 29. Januar 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Für Schubser in Graubünden gabs einen Kasten Bier: Schneepflug räumt Auto von der Strasse

Diese Schnee-Panne endete ohne Sachschaden und mit einem Happy End: Das Auto konnte mit einer ungewöhnlichen Methode befreit werden.

Der Nachtschwärmer ist am frühen Sonntagmorgen um 2.30 Uhr auf dem Heimweg, als er in Sagogn GR in Not gerät: Sein Auto bleibt wegen der Schneemassen mitten auf der Strasse stecken.

Doch er hat Glück im Unglück: Schneepflugfahrer B. G.*, ein Kollege von ihm, ist bereits dabei, die Strasse zu räumen – und bietet seine Hilfe an. «Da ich nichts hatte, um ihn hinauszuziehen, habe ich einen vollen Pflug Schnee genommen und gegen das Auto gestossen», sagt der Retter zu BLICK. «Dann habe ich Schnee und Auto auf den Teil der Strasse geschoben, der schon geräumt war.» Von dort aus konnte der Autofahrer problemlos weiterfahren.

Die Freundin des Autofahrers hält die Szene mit der Kamera fest. Der Nachtschwärmer zeigt sich dann später auch erkenntlich, verrät der Schneepflug-Fahrer: «Er hat sich mit einem Kasten Bier bedankt.» (rey)

Dienstag, 23. Januar 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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US Air Force am WEF: Luftkampf über Davos

Wegen des WEF erwarten die Verantwortlichen des Flughafens Zürich zusätzlich 1000 Flugbewegungen. Die Luftraumsperrung über Davos wird rigoros durchgesetzt.

Gestern um 14.30 Uhr hob die Maschine der Delegation aus dem Weissen Haus wieder ab. Die C40 der US-Luftwaffe flog von Zürich in Richtung Washington – am Donnerstag hatte sie eine erste Gruppe von Mitarbeitern des US-Präsidenten in die Schweiz gebracht. Weitere werden folgen: Mit 1000 zusätzlichen Flugbewegungen rechnen die Verantwortlichen in den kommenden Wochen: «Ein Besuch des US-Präsidenten macht das WEF nochmals aufwendiger», sagt Philipp Bircher vom Flughafen Zürich.

Nicht eingerechnet ist eine Armada von Helikoptern der US-Delegation. Deren Angehörige sollen Trump von Zürich nach Davos GR begleiten und für seinen Schutz sorgen. Die Amerikaner bestehen auf der Kontrolle des Luftraums rund um ihren Präsidenten.

50 Kilometer Luftraum gesperrt

Laut Luftwaffensprecher Jürg Nussbaum ist die Schweiz beim Besuch eines US-Präsidenten für die Luftraumüberwachung im eigenen Hoheitsgebiet zuständig – auch für die US-Helikopter. Operationsbasis dafür ist das Air Operation Center in Dübendorf ZH. Die Zusammenarbeit mit den US-Behörden gestalte sich «sehr lösungsorientiert», wie Nussbaum diplomatisch formuliert.

Weniger diplomatisch geht man während des WEF bei Verletzungen des Luftraums über Davos vor: In einem Umkreis von 50 Kilometern ist er gesperrt. Um das Verbot durchzusetzen, sind permanent Flugzeuge der Luftwaffe im Einsatz. «Im Fall einer Luftraumverletzung wird das fehlbare Flugzeug identifiziert und aus der Sperrzone geführt. Danach wird ein Report der Bundesanwaltschaft zugestellt – sie ist für die strafrechtliche Erledigung der Luftraumverletzung zuständig», so Nussbaum.

Gebüsste Journalisten

Erfahrungsgemäss kommt es dennoch häufig zu Luftraumverletzungen, wie Zahlen des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) zeigen: 2017 drang ein Flugzeug in die Sperrzone über Davos ein, 2016 wurden zwei Luftraumverstösse verzeichnet, 2015 hielten sich Journalisten nicht an das Drohnenverbot.

Wie die Staatsanwaltschaft Graubünden auf Anfrage mitteilt, erging nach einem Verfahren gegen die Medienleute ein Strafbefehl wegen Widerhandlung gegen das Luftfahrtgesetz. Sie wurden zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse von 200 Franken verurteilt. l Cyrill Pinto

Sonntag, 14. Januar 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Fahrerin (55) verletzt: E-Bike kollidiert mit Auto in Chur

Am Sonntagnachmittag ist eine E-Bike-Fahrerin in einem Kreisel in Chur mit einem Auto kollidiert. Sie wurde mit mittelschweren Gesichts- und Beinverletzungen ins Kantonsspital Graubünden gebracht.

Am Sonntagnachmittag ist eine E-Bike-Fahrerin in einem Kreisel in Chur mit einem Auto kollidiert. Sie wurde mit mittelschweren Gesichts- und Beinverletzungen ins Kantonsspital Graubünden gebracht.

Die 55-Jährige fuhr mit ihrem E-Bike auf der Wiesentalstrasse abwärts in den Kreisel Ring-/Wiesentalstrasse, wie die Stadtpolizei Chur am Sonntagabend mitteilte. Sie wollte den Kreisel Richtung Giacomettistrasse verlassen.

Gleichzeitig sei ein 67-jähriger Autofahrer mit seinem Fahrzeug von der Masanserstrasse herkommend in den Kreisel gefahren. Daraufhin kam es zu einer frontal/seitlichen Kollision. Der genaue Unfallhergang wird noch ermittelt. (SDA)

Sonntag, 14. Januar 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Hotelier-Legende Art Furrer (80) macht sich Sorgen: «So krasse Temperaturschwankungen gabs noch nie»

RIEDERALP VS - Das Walliser Urgestein Art Furrer (80) erlebte schon viele Wetterextreme im Bergkanton. Doch die aktuellen Kapriolen erstaunen sogar ihn. Er warnt: «Die Situation ist brandgefährlich.»

Die Gefahrenkarte für das gesamte Wallis zeigts: Höchste Alarmstufe über riesige Flächen. «Es ist lange her, dass wir in dem Rahmen mit Lawinen rechnen mussten», sagt Art Furrer zu BLICK. Das letzte Mal sei das im Winter 1999 gewesen.

«Doch in den Jahren hat sich einiges geändert», sagt der pensionierte Bergführer, Skilehrer und Hotelier aus dem Aletschgebiet. «Die zeitlichen Abstände zwischen Kalt- und Warmperioden werden immer kürzer. Das schafft instabile Schneeschichten», sagt der erfahrene Bergler. Mehrmals hat er in letzter Zeit beobachtet, wie an einem Tag viel Schnee fiel, und nur zwei Tage später ist Tauwetter. «Solche Kapriolen sind in der Häufung neu. Das Klima macht Kapriolen!» Zur Gefahr durch Schnee kommt das Wasser und Murgänge.

Absperrungen unbedingt beachten

Die Hotels von Art Furrer stehen alle in der Region Riederalp und Bettmeralp. Hier hat es auch viel Schnee, aber die Lawinengefahr sei nicht so akut wie unterhalb von Zermatt. «Unsere Sprenganlagen haben alles runtergeholt, was runter muss», sagt Art Furrer. Das Lawinenproblem ist in den Walliser Seitentälern wie dem Turtmanntal viel schlimmer. «Da ist das Einzugsgebiet der Lawinen riesig. Die Schneemassen donnern über grosse Höhenunterschiede von über 1900 Meter bis ins Tal.»

Doch die Situation dürfe im ganzen Wallis nicht unterschätzt werden, meint Furrer. «Wer sich jetzt nicht an die Absperrungen hält, lebt brandgefährlich», warnt das Walliser Urgestein.

Berggänger gehen hohe Risiken ein

Sorgen machen Art Furrer auch der Wechsel der Einstellung der Schneesportler. Und nicht nur bei den Touristen. Er sagt: «Nächstes Jahr bin ich 60 Jahre Bergführer. Wir lernten noch, dass man vor Mitte Februar keine Skitouren macht. Jetzt gehen sogar die Profis schon an Weihnachten auf die Felle.» Er staune jedes Jahr, was die Leute für hohe Risiken eingehen.

Dienstag, 9. Januar 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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