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Weil die Sonne geblendet hat: Doppel-Totalschaden nach Senioren-Crash im Bündner Oberland

BREIL/BRIGELS GR - Bei Breil/Brigels sind zwei Autofahrer ineinander geprallt. Einer der Fahrer (90) wurde von der Sonne geblendet und fuhr so auf die Gegenfahrbahn frontal in den entgegen kommenden Wagen.

Zwei Mal Totalschaden und ein Leichtverletzter: Das ist die Bilanz einer frontal-seitlichen Kollision am Dienstag zwischen zwei betagten Herren im Bündner Oberland. Auslöser des Unfalles war die tiefstehende Sonne.

Beim hantieren an der Sonnenblende war ein 90-jähriger Automobilist auf der Hauptstrasse des Bündner Oberlandes auf die Gegenfahrbahn geraten, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Dort kam ihm ein 77-jähriger Autofahrer entgegen. Trotz eines Ausweichmanövers des korrekt fahrenden Lenkers kollidierten die beiden Fahrzeuge heftig.

Der 77-Jährige erlitt leichte Verletzungen und begab sich zur Behandlung ins Spital Ilanz. Dem 90-Jährigen wurde der Führerausweis entzogen. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. (SDA)

Mittwoch, 21. Februar 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Beide Oberschenkel gebrochen: Snowboarder kollidiert mit Lieferwagen

AROSA GR - Am Samstagmorgen prallte ein Snowboardfahrer mit einem Lieferwagen in Arosa zusammen. Der Sportler wurde dabei erheblich verletzt.

Der Snowboarder fuhr auf seinem Brett über eine Privatstrasse, um über die Skipiste zur Talstation der Weisshornbahn zu gelangen. Als er die Prätschlistrasse kreuzen wollte, nahte von rechts ein Lieferwagen. Dabei kam es zu einer heftigen Kollision zwischen dem Sportler und dem Fahrzeug, schreibt die Kantonspolizei Graubünden in einer Mitteilung. Der Snowboarder brach sich beide Oberschenkel.

Der Mann wurde mit der Rega in das Kantonsspital nach Chur geflogen. Am Fahrzeug entstand Sachschaden. Der Unfallhergang wird von der Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei untersucht. (man)

Sonntag, 18. Februar 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Doppelt so viele Unfälle wie letzte Saison: Suff-Schlittler füllen die Spitäler

Das Kantonsspital Chur behandelte diese Saison doppelt so viele Patienten mit Schittel-Verletzungen wie im Vorjahr. Grund dafür ist neben dem Alkohol auch der ungenügende Schutz.

Ende Januar knallte ein Mann beim Schlitteln in Fideris GR in einen Kleinbus. Ein paar Tage davor endete eine Schlittelpartie noch schlimmer: Eine Frau stürzte in Andermatt UR über eine Felswand und landet auf den Bahngleisen. Den Unfall überlebte sie nicht.

Jährlich gibt es rund 7000 Schlittel-Unfälle. Nun schlägt das Kantonsspital Chur schon vor Ende der Saison Alarm: Man habe bereits doppelt so viele Patienten wegen Schlittel-Unfällen behandelt wie letztes Jahr. Grund dafür sei unter anderem der vermehrte Alkoholkonsum, heisst es in Radio Energy.

Helmpflicht für Schlittler? 

Hinzu kommt: «Viele Schweizer benutzen noch immer die alten Davoser-Schlitten. Obwohl es besser steuerbare und kontrollierbare Schlitten gibt», sagt Benedikt Heer von der Beratungsstelle für Unfallverhütung zum Sender.

Daniel Ribeiro, Leiter des Notfalldiensts im Spital Walenstadt, fügt hinzu: «Die Schlittler tragen keine Helme und sind so – vor allem in der Dunkelheit beim Nachtschlitteln – nicht vor engen Wegen und Bäumen geschützt»

Schlitteln ist nicht nur ein Vergnügungssport

Auf Anfrage von BLICK empfiehlt Yves Gasser, Leiter der Notfallstation Spital Visp, wie beim Snowboarden auch während des Schlittelns einen Rückenpanzer zu tragen. «Wichtig ist vor allem, dass man nicht in alkoholisiertem Zustand auf den Schlitten steigt», ergänzt Gasser. Die meisten Leute sähen Schlitteln nur als Vergnügen und unterschätzten das Risiko. (sma)

Mittwoch, 14. Februar 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Bei 26,6 Grad unter Null an der Kaltfront in Samedan GR: So schlug sich BLICK die kälteste Nacht um die Ohren

Regelmässig gehört Samedan GR zu den kältesten Orten der Schweiz. Wie hält man das aus? BLICK hat die Nacht draussen verbracht und die Menschen besucht, die arbeiten müssen.

Samedan GR ist das Gefrierfach der Schweiz! In der Nacht auf Mittwoch sank das Thermometer auf frostige –26,6 Grad. «Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung», lautet das Motto von Andreas Stöckl (34). Er ist am Bahnhof Samedan ab 5.30 Uhr für die Zusammenstellung der Züge zuständig. «Ich muss Lokomotiven dranhängen und Kupplungen verbinden.»

Seine Handschuhe zieht er nur an, wenn er Eisen anfassen muss. «Ich bin an den Händen schon gut abgehärtet», lächelt er. Sein persönlicher Kälterekord liegt bei –29 Grad. Stöckl sagt cool: «Da hatte ich etwas kalte Füsse.»

 

«Bin ein abgehärteter Engadiner»

Auch Willy Muriset (66)  kann nicht im warmen Bett bleiben. Er bringt den Lesern in Samedan den BLICK. Über die empfindlichen Unterländer schmunzelt er: «Ich bin ein abgehärteter Engadiner. Die Kälte macht mir weniger zu schaffen als ein halber Meter Schnee.» Der behindere ihn nur bei seiner Arbeit. 

Für Sergio Oswald (51), Strassenwart-Vorarbeiter beim Tiefbauamt, ist so eine Kälte nichts Besonderes. «Wenn man hier lebt, gewöhnt man sich schnell daran». Sein Trick: Wollsocken! Trotz Minusgraden würde er seinen Job mit niemanden tauschen wollen: «Ich arbeite gern draussen – viel lieber als drin.»

«Es ist extrem unangenehm» 

Die Touristen Jasmine Kull (48) und ihr Mann Roger (47) aus Bern noch um 22 Uhr unterwegs. Kull: «Es ist extrem unangenehm. Man kann anziehen, was man will, man hat trotzdem kalt.» Seine Frau sieht das etwas entspannter. «Mit einer guten Daunenjacke, einer Kappe, und Strumpfhosen unter den Jeans klappts super.» 

Nur einer freut sich sichtlich, abends raus zu dürfen: Hund Archibald (3) ist mit Herrchen Victor Mazzeo (47) unterwegs. «Er liebt es, im Schnee zu toben und an der frischen Luft zu spielen. Egal, wie kalt es ist.» Schuhe mag der Cocker Spaniel  nicht. Nur wenns richtig kalt wird, schmiert er dem Vierbeiner Vaseline auf die Pfoten, damit diese geschützt sind.

Mazzeo ist sich die tiefen Temperaturen gewöhnt «Bei uns hier oben gilt: minus 10 Grad ist Kindergarten, das ist für uns noch gar nicht kalt. Erst ab minus 20 wirds interessant!»

Mittwoch, 14. Februar 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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Spenden für Alphorn-Schnitzer: Hoffnung für Alphorn-Schnitzer Bruno

ROVEREDO GR - Damit hat Bruno Cattaneo (34) nicht gerechnet: Nachdem ein Feuer seine Existenz zerstört hat, helfen ihm plötzlich Menschen aus aller Welt.

In der Mittagszeit des 28. Januar bricht für Bruno Cattaneo (34) eine Welt zusammen. Der Alphorn-Schnitzer muss mitansehen, wie seine Werkstatt in Roveredo GR bis auf die Grundmauern niederbrennt. «Ich fühlte mich so ohnmächtig. Es war, als würde mein Herz brennen», sagte der gelernte Schreiner dem BLICK. 

Dank des BLICK-Artikels kann Alphorn-Bruno Hoffnung schöpfen. Immer mehr Leser wollen ihm helfen. Und zahlen fleissig für die Spenden-Aktion des Tessiner Handwerker-Vereins Artigiani del Ticino. Sogar aus dem fernen Texas (USA) kommt eine Überweisung. Die Swiss Community of Texas hat BLICK gelesen und spendet 500 US-Dollar. 

Hunderte von Posts und Spenden auf Facebook

«Ich bin sprachlos über so viel Anteilnahme», sagt  Roberto Barboni (47), Präsident der Artigiani del Ticino. Bruno habe ihn am Tag des Unglücks angerufen, um seine Teilnahme am traditionellen Bauernmarkt San Provino in Agno TI abzusagen. «Wir haben dann im Komitee beschlossen, Spenden zu sammeln», sagt Barboni. Der Verein errichtet die Facebook-Seite «Alp Corn Challenge». «Seitdem haben wir Hunderte von Solidaritäts-Posts erhalten und schon über 2000 Franken auf dem Spendenkonto», sagt Barboni.

Bruno Cattaneo ist gerührt. «Ich hätte mir so viel Unterstützung nie träumen lassen. Diese freundlichen Leute kennen mich ja nicht einmal. Es zeigt aber auch, wie beliebt das Alphorn ist», sagt der Südbündner. Er verspricht: «Wenn ich eine neue Werkstatt aufgebaut habe, mache ich ein grosses Fest zum Dank.» Und: «Ich werde all den Spendern ein Alphorn-Ständchen geben!»

Dienstag, 13. Februar 2018/Autor: SuperUser Account/Anzahl Ansichten (0)/Kommentare (0)/
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